Farbe:
Hell strahlendes Strohgelb mit grüne Reflexen
Nase:
Der Bourgogne Blanc zeigt eine sehr zurückhaltende Frucht auf. Er erinnert an Vannile-Kipferl und damit eine perfekte Form winterlichen Gebäcks. Er zeigt zusätzlich in der Nase Mürbeteig, Zimt und kandierten Ingwer, die dazu ebenso gut passen. Nur zart lässt er Mirabelle, Pfirsich, etwas Birne und gelbe Äpfel durchblitzen. Frische Ananas und unreife Mango sorgen für Frische und Exotik zugleich. Ein mit Salzbutter bestrichenes, natürlich getoastetes Brioche kommt mir in den Sinn. Mit Zeit und vor allem Temperatur gewinnt er an Kräuterwürze. Aber auch hier sind die Aromen subtil gestreut. Zitronenmelisse, Kerbel und ein hauch Koriander stehen Fenchelsaat gegenüber.
Gaumen:
Straff und knackig verschafft er sich mächtig Eindruck am Gaumen. Präzise und klar ist seine Aromatik. Absolut reintönig. Die Frucht ist viel heller als gedacht. Eine sehr aktive und perfekt integrierte Säurestruktur arbeitet dagegen. Nur ein feiner Schmelz umgibt ihn, dieser wird aber permanent wieder durchtrennt. Mit deutlich mehr Kräuterwürze, als zunächst angenommen, generiert er ein langes, intensives Finish voller frischer Elemente.
Verkostet im April 2024
- Geröstetes Sauerteigbrot mit angemachtem Handkäse und Kümmel(Käse, Gemüse & Vegetarisch)
- Salat aus Meeresalgen, Sesam und Tajin(Meeresfrüchte)
- Brokkolisuppe mit geröstetem wilden Brokkoli und Mandeln(Gemüse & Vegetarisch)

Thomas Morey
Die Domaine Thomas Morey befindet sich in Chassagne-Montrachet. Thomas und seine Frau Sylvie bewirtschaften rund 13 Hektar in den Appellationen Chassagne-Montrachet, Puligny-Montrachet und Bâtard-Montrachet, Maranges, Santenay, Saint-Aubin und Beaune. Die Moreys sind in der 10. Generation Winzer in Chassagne. 2006 haben sie beschlossen, sich selbstständig zu machen. 2014 entschlossen sie sich, den Betrieb biologisch zertifizieren zu lassen. Thomas kann weitgehend mit alten Reben aus den 1950ern und 1960ern arbeiten. Neue Anlagen werden aus Sélections massales alter Reben gepflanzt. Im Keller wird ausnahmslos spontan vergoren, der Neuholzanteil beträgt rund 20 %, und die Schwefelung ist minimal.

























