Farbe:
Leuchtendes, helles Goldgelb mit grünen Einschlüssen.
Nase:
Der 2025er Grüner Veltliner aus der Riede Steinberg versetzt den Verkoster mit seinem Duft nach Salbei, Minze, Kamille und frischer Erde direkt nach draußen auf die wild wachsende Wiese. Vermischt ist das Ganze mit deutlicher Mineralität. Nach Belüftung fügen sich feinste Fruchtnoten hinzu, die an Aprikose, Äpfel, Quitte und süße Grapefruit denken lassen. Ein duftiger Schleier von Holunderblüte und auch etwas Tabak tanzen darüber.
Gaumen:
Charmant trifft er auf die Zunge, viel gelbe Frucht, die sich mit Senf- und Pfeffernoten sowie erfrischenden Kräutern verbindet. Die fein ziselierte Säure ist perfekt eingebunden in seinen Fruchtschmelz. Tipptopp Essensbegleiter mit saftiger Eleganz und Länge.
Verkostet im Oktober 2026
Radieschen in Pumpernickel-Erde mit Kräuter-Schmand (vegetarisch)
Sülze vom Bachsaibling mit Meerrettich
Wiener Schnitzel mit Apfel-Kartoffelsalat

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Fritsch
Das Weingut Fritsch befindet sich in Kirchberg rund 60 km westlich von Wien im Weinbaugebiet Wagram. Erst seit 2007 hat der Wagram den Status einer eigenen Anbauregion erhalten. Vorrangig Löss und andere weiche Sedimente bestimmen die über vierzig Meter hohe Geländestufe. Löss, auch das gelbe Pulver genannt, bietet den Trauben exzellente Bedingungen, da er Wärme und Wasser gleichermaßen gut speichern kann und daher ausgleichend auf Sonne und Regen wirkt. Karl Fritsch baut hier die typischen Sorten der Region an und machte sich auch als Rotweinpionier am Wagram einen Namen. Seit 2008 gehört das Weingut dem exklusiven Kreis der Traditionsweingüter Österreichs an.














