Farbe/ Aussehen:
Strahlendes Goldgelb.
Nase:
Der 2023er Isteiner Gutedel erinnert in der Nase an die großartigen Chasselas des Waadtlandes in der Schweiz. Haselnüsse, Hefe, Apfelschale, Birne, Muscheln und ein Hauch Meeresbrise, heller Tabak und Montelimar Nougat strömen aus dem Glas entgegen. Etwas Zitronenabrieb verleiht ihm Frische.
Gaumen:
Frische und Lebendigkeit ist das Credo am Gaumen, kalkige Mineralität paart sich mit feiner heller Frucht und salziger Note. Jeder Schluck lässt nach einem weiteren verlangen, ein wirklich außergewöhnlicher, eigenständiger und beindruckender Gutedel. Eine meiner Lieblingsrebsorten, oft unterschätzt und doch so elegant, vielschichtig und voller Poesie.
Verkostet im Oktober 2026
Blätterteig Gebäck mit Käse (vegetarisch)
Gegrillte Jakobsmuscheln mit Pak Choi und Hoisin Sauce
Kaninchen mit Lauchgemüse und Nussbutter


Weingut am Klotz
Es gab am Isteiner Klotz im Markgräflerland ein weitgehend unbekanntes Weingut, dem ein Nachfolger fehlte. Die Familien vom Sektweingut Reinecker und die Kellers vom Schwarzen Adler erkannten die Einzigartigkeit der Lagen, die im Besitz dieses Weinguts waren, und übernahmen es 2018/2019. Die Einzigartigkeit besteht nicht nur aus dem spektakulären Felsen, an dessen Rändern sich die Weinberge befinden, sondern aus dessen Gestein: Jura-Kalk, wie man ihn im Jura und im Burgund, aber kaum irgendwo in Deutschland findet. Gesagt, getan, haben die beiden Familien das Projekt „Weingut am Klotz“ realisiert, die Weinberge auf biologische Bewirtschaftung umgestellt und mit einem ersten 2018er Spätburgunder den ersten Wein gefüllt. Schon mit den Gutedel-Weinen und den Burgundern aus den Folgejahrgängen findet man höchst eigenständige Weine, die eine neue Facette dieser Rebsorten bieten.












