Farbe:
Gedecktes Granatrot.
Nase:
Ein saftiger und überaus animierender Duft dringt unmittelbar aus dem Glas hervor, süße Waldhimbeeren, kleine Erdbeeren, Süßkirschen und ein Hauch Hibiskus betören die Sinne. Der überaus vielschichtige Auftakt lädt zum Genuss ein.
Gaumen:
Auf der Zunge wirkt der 2022er Tre Borri elegant und spielt dort mit seiner feinen Fruchtsüße und animierender Säure, sowie einer pikanten Würze. Ein wunderschöner trinkanimierender Rotwein, den man perfekt zu regionaler Küche und zu den Klassikern der italienischen Küche kombinieren kann. Wenn man ihn leicht kühlt unterstreicht man seine Finesse.
Verkostet im November 2025
Grüner Spargel mit Pinienkernen und Granatäpfeln, dazu Ciabatta (vegetarisch)
Pasta Finocchio mit Tomaten und Oliven
Rouladen mit Rotkohl und Kartoffelpüree


Corzano e Paterno
Ende der sechziger Jahre konnte der Schweizer Architekt Wendel Gelpke von den Nachfahren einer Florentiner Adelsfamilie ein altes, verwahrlostes Landgut in der nördlichen Toskana erwerben, die Fattoria Corzano. Einige Jahre später kam das benachbarte Anwesen Paterno hinzu, welches auch mit viel Arbeit wieder hergerichtet wurde. Heute umfasst der Besitz 140 ha Land, wovon 18 ha mit Weinreben bestockt sind. Aljoscha Goldschmidt, der Neffe Wendelins, leitet das Weingut gemeinsam mit seiner Nichte Arianna mit Hingabe und einer wunderbaren Ruhe, die sich in seinen Weinen wiederfindet. Auf Corzano entstehen sehr elegante und weiche Weine, vom „normalen“ Chianti über den Riserva „Tre Borri“ bis hin zu einem extrem langlebigen Cuvée aus Sangiovese, Merlot und Cabernet – dem „Il Corzano“. Ein besonderes Augenmerk gilt aber auch dem Weißwein „Corzanello Bianco“.












