Farbe
helles Strohgelb
Nase
Der Résonance, wie der Wein mittlerweile heißt, bietet einen feinen und frischen Auftakt mit alpinem Charakter und Noten von Akazienblüten, Geißblatt und Jasmin, sowie Noten von gelben Zitrusfrüchten samt Zesten, etwas reifer Birne und Patisserie mit leicht gerösteten Nüssen.
Gaumen
Am Gaumen bietet Résonance einerseits eine dezent Fülle mit einer reifen gelben Frucht und einer leichten Extrakt- und Hefesüße, Noten von mürben Äpfeln und Birnen, Patisserie und etwas Wollwachs. Andererseits zeigt sich auch hier der alpine Charakter mit seiner Frische und Spannung mit kühleren und herberen Noten von Zitronenzesten, einer reifen, aber präsenten Säure und einer elektrisierender Mineralität. Trotzdem bleibt der Wein gleichermaßen rund und seidig im Charakter, so dass er viele Facetten bietet.
Verkostet im Juni 2026
Jakobsmuscheln auf Selleriecreme mit Haselnussbutter (Meeresfrüchte)
Süßwasserzander mit Topinambur, Bergkräutern und einer feinen Nage (Fisch)
Käseauswahl mit Reblochon, Beaufort, Tomme de Savoie und Chevrotin (vegetarisch)

Orchis
Die Domaine des Orchis ist das Weingut von Philippe Héritier. Dieser war ursprünglich Agraringenieur und beriet in den Savoyen zahlreiche Winzer wie auch Michel Grisard, dessen biodynamischer Ansatz ihn inspirierte. Im Jahr 2006 wechselte er die Seiten und wurde selbst Winzer. Er hatte einige hervorragende Terroirs rund um den Cru Frangy nordwestlich von Annecy für sich entdeckt und bepflanzte die Weinberge mit einer selection massale von Michel Grisard und Charles Trosset und konzentriert sich auf Altesse (Roussette) und Mondeuse. Die Weinberge liegen auf rund 400 Metern deutlich nördlicher und kühler als die der meisten anderen Winzer der Savoyen. Die Weine werden so gut wie immer zwei Winter lang in alten Fässern ausgebaut und erst nach 18 Monaten auf Flaschen abgefüllt. Neben seiner Tätigkeit als Winzer führt er auch die Arbeit seines Vaters Joseph fort. Er züchtet Schnecken und verkauft sie in die besten Restaurants Frankreichs.








