Die Gründung der Domaine Darviot-Perrin liegt noch nicht allzu weit zurück. Genauer gesagt, war es 1989, als Didier Darviot und seine Frau Geneviève, geborene Perrin sich entschlossen, ihr eigenes Ding zu machen. Dabei half ihnen außerordentlich, dass Geneviève eine Reihe hervorragender Parzellen mit in die Ehe gebracht hat. Die beiden haben das Weingut entsprechend ihrer Elternhäuser aufgeteilt: Kellerei und Weißweinkeller liegen in Meursault, Haus und Rotweinkeller in Monthèlie. Das Weingut hat sich schnell durch die hohen Anteile an alten Rebstöcken und penible Weinbergarbeit einen sehr guten Ruf erarbeitet. 2019 hat sich ihr Sohn Pierre-Antonin entschieden, seine Karriere im Auswärtigen Amt ad acta zu legen, um das Weingut weiterzuführen, was seine Eltern nicht mehr alleine geschafft haben. Er hat direkt die biologische Zertifizierung in die Wege geleitet. Die Weine stammen vor allem aus Meursault und Chassagne-Montrachet.
| Region | Burgund |
|---|---|
| Grapes | Pinot Noir/Spätburgunder |
| Volume in ml | 750 ml |
Analysis data
| Alcohol content | 12.5 |
|---|---|
| Sweetness | 1 |
| Non-sulfurized | Yes |
| Allergens | Enthält Sulfite |
| Show ingredients and nutritional values | |
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).











