Guiberteau
Als Romain Guiberteau das 1935 gegründete Weingut seiner Familie übernommen hat, war schon seit 20 Jahren kein Wein mehr erzeugt worden. Doch die Qualität der Parzellen, die sein Großvater speziell in Brézé erworben hatte, reizte den Jura-Studenten derart, dass er 1996 beschloss, Winzer zu werden und die Weine in Zukunft selbst zu vermarkten. Er hatte das Glück, bei Nady Foucault vom Clos Rougeard in die Lehre gehen zu dürfen. Das war die Basis für alles Weitere. Heute ist er eine der Lichtgestalten des Chenin Blanc an der Loire, berühmt für seinen „Brézé“ und seinen „Clos des Carmes“, wobei schon die einfachsten Weine exzellent reifen; man sollte auch die Cabernet-Francs nicht unterschätzen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Romain Guiberteau biologisch, seit 2007 ist er zertifiziert, und aus den gesunden Weinbergen kommt genetisches Material, das er im Keller zu Kunsthandwerk mit einem einzigartigen Stil formt.


