Farbe
klares, dezentes Goldgelb
Nase
Der "Trebbiano d’Abruzzo Anfora"wirkt von Beginn an offen und einladend, wohlig reif und warm in der Frucht. Sie erinnert an gelbe Birnen und ein paar Quitten, an angetrockneten Pfirsich, aber auch an Orangenspalten. Dazu kommen Anklänge von Mandeln, etwas Cremigem und einer Spur von Mostäpfeln, einer leichten rauchigen Note und Muskat. Mit jedem Grad an Wärme verändert sich der Wein auf spielerische Weise.
Gaumen
Am Gaumen ist das ein Wein mit auskleidender Eleganz und seidiger Textur. Ein wahrer Wohlfühl-Trebbiano mit Stoff, mit Sinnlichkeit und einer gleichzeitigen Lebendigkeit, Energie und Frische. Auch hier findet man eine reife, weiße und gelbe Frucht, eine feine Würze, einen Hauch von Mostäpfeln und -birnen sowie Anklänge von Nüssen und Mandeln, unterlegt mit feiner Cremigkeit und durchdrungen von einer klaren Säurestruktur. Ein lustvoller Trebbiano.
Tasted in April 2026
Fenchel-Zitronen-Risotto (vegetarisch)
Kaninchensalat mit Paprika, Oliven und Artischocken (Fleisch, Kaninchen)
Mediterrane Fischsuppe mit Safran, Tomaten und Fenchel (Fisch)
Cirelli
Nur acht Kilometer vom Meer, zwischen Nationalparks und den sanften Ausläufern der Abruzzen, liegt die „Farm“ von Francesco Cirelli. Francesco lebt die biodynamische Bewirtschaftung als ganzheitliches Konzept. Er bewirtschaftet neben den 4 Hektar Weinbergen noch 4 Hektar Feigenbäume, einen Hektar Olivenbäume sowie 13 Hektar Getreide. On top hält er sich eine kleine Ziegen- und Gänseherde, und ein Bed & Breakfast lässt Besucher an diesem Kleinod teilhaben. Seine Weine baut er in Beton-, Stahltanks und 800-Liter-Amphoren aus Florenz aus. Im Keller wird spontan vergoren, bei den Rotweinen mit einer Mazerationszeit von 15 Tagen. Die Weißen bleiben nur eine Nacht auf der Maische, bevor sie mit einer traditionellen Korbpresse abgepresst werden. In manchen Jahren filtert Francesco seine Weine grob, jedoch niemals die Amphorenweine. Alle Weine werden ungeschönt abgefüllt.

















