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- TOSKANA
Le Chiuse
Das Weingut
Das Weingut Le Chiuse, das sich südlich von Montalcino zwischen den Ortschaften Montosoli und Canalicchi befindet, ist ein wahres Juwel der Toskana. Es ist eng mit den Gründervätern des Brunello di Montalcino verwandt und gehörte ab dem 18. Jahrhundert der Aristokratenfamilie Biondi-Santi. Deren Sangiovese-Wein schrieb im Jahre 1888 als der allererste Brunello di Montalcino Geschichte. Heute wird der kleine Betrieb von Simonetta Valiani und ihrem Mann Nicolò Magnelli geführt.
Der Brunello von Le Chiuse bezieht seine Früchte von nahezu 30 Jahre alten Reben aus einer acht Hektar großen Parzelle mit kalkhaltigem Lehm. Der Wein sprüht vor Energie und Temperament und bietet Aromen von Waldbeeren, Cassis und Sauerkirschen, umrahmt von leichtem Rauch, Teer, Blumenerde, blauen Blumen und zerstoßenen Mineralien oder Kalkstein1. Es handelt sich um einen äußerst ausgewogenen Wein, der mit weiterer Flaschenreife noch an Eleganz und Finesse zunehmen wird.
Auf einen Blick
- Einst im Besitz der Familie Biondi-Santi
- Geführt von Simonetta Valiani und Nicolò Magnelli
- Brunello von fast 30 Jahre alten Reben
- Stil: energiegeladen, ausgewogen, reifefähig
VERENA OLEKSYN
Hier erzählt jede Flasche eine toskanische Geschichte.
Sortiment ·
Die Weine von Le Chiuse
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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