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France  •  Burgund
Year
Volume in ml
2024  /  750 ml

Farbe:

Blassgelb mit grünen Reflexen.

 

Nase:

Mit kühlem Naturell kokettiert er in der Nase, bevor er sich zunehmend kräuterwürzig zeigt: Kerbel, Estragon und Zitronenmelisse bündeln sein Bouquet, hinzu kommen herbe Aromen nach Majoran und Lorbeer. Zitrisch untermalt von Noten nach Zitronenöl und weißen Blüten nebst einer warmen Meeresbrise und gestoßener Austernschale runden Aromen nach grünen und gelben Äpfeln den Gesamtauftritt ab.

 

Mund:

Stoffig und dicht im Antrunk ist der 2024 Sur la Velle Monthélie 1er Cru blanc von Rémi Jobard am Gaumen durch seine distinktiv herbe Aromatik skizziert, die an Wermut und Enzian erinnert. Aromatisch dicht und extraktreich ist er vielschichtig mit festem Biss und guter Konzentration am mittleren Gaumen. Kraftvoll und pulsierend mit zitrisch-kräuterwürzigem Twist bekommt er frischen Rückenwind von der reifen Säure, die ihn ins salzig-kühle Finish begleitet.

Tasted in September 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Zucchini-Spaghetti mit Zitronenmelisse und Labneh

Zanderfilet mit Kalamansi-Beurre-blanc und Koriander

Kaninchen in Senf-Estragon-Sauce

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Rémi Jobard

Die Familie Jobard hat eine sehr lange Tradition im Weinbau. Ganz genau weiß sie es selber nicht, aber erste Schriften datieren den Ursprung auf das 16. Jahrhundert. Rémi Jobards Philosophie lässt sich in wenigen Worten auf den Punkt bringen: Viel Arbeit im Weinberg, möglichst wenige Eingriffe im Keller. Die Weine werden konsequent im Holzfass ausgebaut, wobei der Einsatz neuer Fässer mit nur einem Fünftel bewusst sehr moderat gehalten wird. Seit einigen Jahren setzt Rémi auch das Halbstück (600 l) von Stockinger ein. Mit Freude stellt er fest, dass die Weine dadurch schlank und mineralisch bleiben, und die Fässer den Charakter des Weines nicht verändern. Rémi möchte komplexe Weine mit einer vielschichtigen Aromatik, nicht solche, die von Holz- und Vanillenoten dominiert sind. Er verzichtet bewusst auf Filtration. Ihre natürliche Stabilität erhalten die Weine durch die lange Lagerung im Fass über zwei Winter.

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