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Italy  •  Piemont
2022  /  375 ml

Info zum Wein:

Ausgesuchte kleine Weinbergsparzellen in und um Castiglione Tinella. Die Reben, im Durchschnitt rund 40 Jahre alt, stehen auf Kalkmergelböden. Guyot-Reberziehung mit einer Pflanzdichte von durchschnittlich zirka 4.500 Reben pro Hektar.

 

Info zum Ausbau:

Die Ende August bis Anfang September (2022 war eine sehr frühe Ernte) von Hand gelesenen Trauben wurden unmittelbar nach der Lese sanft abgepresst, wonach der Most auf natürliche Weise – statisch – geklärt worden ist. Danach wurde dieser (ohne Zufügung von schwefliger Säure), bei sehr niedriger Temperatur, in Edelstahltanks eingelagert, um so eine spontane Gärung zu vermeiden. Im Laufe des Jahres wurden danach einzelne kleine Partien des Mostes zur alkoholischen Gärung gebracht, wobei dem auf 12 – 14°C erwärmten Most Hefe zugefügt wurde. Dies findet in einem Drucktank statt, um damit die bei der alkoholischen Gärung entstehende Kohlensäure zu bewahren. Beim Erreichen eines Alkoholgehaltes von zirka 5,5 %/vol. wurde die Gärung durch ein schnelles Abkühlen und Filtration unterbrochen. Dieser nur teilweise vergorene Wein wurde so in die Flasche abgefüllt. Der biologische Säureabbau wurde vermieden, um so die Fruchtaromen und Frische zu bewahren.

 

Farbe:

Wasserhelles Gelb mit zarten grünen Reflexen.

 

Nase:

Typischer geht es nicht! Frische Muskattrauben, süßer Blütenhonig, Holunderblüte und süße Meringe. Zarte Zitrusnoten und grüner Apfel, was für eine charmante und leichte Inspiration!

 

Gaumen:

Feine Perlen, der inspirierenden Kohlensäure vermischen sich mit angenehmer Süße. Man träumt von Sommer und Sonne und dem Dolce Vita Italiens, und das im Winter mit diesem prickelnden Vergnügen! Moscato d'Asti geht immer, besonders in einer solch fantastischen Qualität.

Tasted in December 2023

Author Christina Hilker
Author info Christina Hilker:

Nach ihrer Ausbildung im Hotel Bareiss in Baiersbronn war Christina Hilker Chef-Sommelière im Stuttgarter Zwei-Sterne-Restaurant Speisemeisterei. Sie hat 2003 die Trophée Ruinart als beste Sommelière Deutschlands gewonnen und wurde 2005 vom Gault Millau als „Sommelière des Jahres“ ausgezeichnet. Heute ist sie für den süddeutschen Raum der Agentur Sommelier Consult verantwortlich.

  • Melone mit Parmaschinken
    (Fleisch)
  • Frischkäse mit in Moscato eingelegten Trauben und knusprigem Ciabatta
    (Gemüse & Vegetarisch)
  • Limoncello Panettone
    (Dessert)
Author Christina Hilker
Author info Christina Hilker:

Nach ihrer Ausbildung im Hotel Bareiss in Baiersbronn war Christina Hilker Chef-Sommelière im Stuttgarter Zwei-Sterne-Restaurant Speisemeisterei. Sie hat 2003 die Trophée Ruinart als beste Sommelière Deutschlands gewonnen und wurde 2005 vom Gault Millau als „Sommelière des Jahres“ ausgezeichnet. Heute ist sie für den süddeutschen Raum der Agentur Sommelier Consult verantwortlich.

Vietti

Vietti ist zweifelsohne einer der besten Erzeuger im Piemont. Vietti war Vorreiter in der Erzeugung von terroirbezogenen Lagen-Barolo und Babaresco. In einer Zeit als die traditionelle Vorstellung eines Barolo oder Babaresco immer ein Lagen-Cuvée war, wollte Vietti das besondere Potential seiner Toplagen zum Ausdruck bringen und baute sie als Einzellagenweine aus. Aber nicht nur bei den Spitzenweinen aus Nebbiolo ging das Weingut mutige Schritte. Vietti ist zudem bekannt für seine außergewöhnlichen Einzellagen-Barbera und seinen Arneis. Dass der heute im Piemont diese Renaissance erlebt und nicht mehr wegzudenken ist, verdankt er auch Vietti. Schon seit Jahren bearbeitet das Weingut seine Weinberge biologisch. Nun lässt es sich auch zertifizieren. Honoriert wird das Qualitätsbestreben immer wieder mit absoluten Spitzenbewertungen im Gambero Rosso, von Parker oder Galloni.

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