Farbe
recht helles, mittel transparentes Rubinrot
Nase
Schon die dezenten 11 % Alc. deuten darauf hin, dass es sich beim River eher um einen vin de soif denn einen klassischen südlichen Syrah handelt. Und die Nase scheint dies zu bestätigen. Es duftet nach frischen gepflückten Veilchen, Sauerkirschen und festen Walderdbeeren. Dazu kommen Kräuter, etwas länger gezogener Assam-Tee, ein leichte Pfeffrigkeit und ein Hauch schwarzer Oliventapenade.
Gaumen
Am Gaumen bestätigt sich der trinkfreudige Eindruck. Der Syrah verfügt über eine salzige Mineralität, Struktur und Finesse, Saft und Geradlinigkeit mit einem feinen Tannin und lebendiger Säure. Das ist ein schwebend leichter Syrah, der gleichzeitig über Erdigkeit und Tiefe verfügt. Ein agiler Wein, der leicht gekühlt genossen werden sollte.
Tasted in June 2026
Lamm-Tatar mit Minze und Kapern (Lamm)
Wachtel vom Grill mit Rosmarin (Geflügel)
Aubergine vom Holzkohlegrill mit Tahini und Sumach (vegetarisch)
Matassa
Obwohl die Domaine Matassa erst kurz nach der Jahrtausendwende gegründet wurde, hat sie unter Kennern jetzt schon Kultstatus. Der aus Südafrika stammende Tom Lubbe war vorher Kellermeister beim Renommierbetrieb Gauby in dem kleinen Ort Calce. Er sah das Potenzial der Gegend und kaufte sich einige spektakuläre Parzellen. Allerdings ist seine jetzige Arbeitsweise moderner, ja fast schon avantgardistisch. Mittlerweile ist er zum Vorbild vieler junger Winzer geworden, die, wie er, Weine einer kühleren Stilistik, gepaart mit einer hohen Spannung am Gaumen suchen. Das Ergebnis gibt ihm recht. Die Weine haben ein enormes Lagerpotenzial.



















