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Closerie Saint Roc
Das Weingut
Seit mehr als 400 Jahren und in der mittlerweile 15. Generation ist die Familie Amoreau im Libournais beheimatet. Dieser Landstrich befindet sich auf der rechten Seite der Dordogne, wo man Appellationen wie Saint-Émilion, Pomerol, Fronsac und viele weitere findet. Die Familie Amoreau ist bekannt wegen ihres Weinguts Château le Puy, das zu den Vorreitern des biologischen, biodynamischen und regenerativen Weinbaus gehört. Vor zehn Jahren hatten die Amoreaus die Chance, ein zweites Weingut in die Zukunft zu führen, und zwar La Closerie Saint Roc.
Ein Felsplateau mit Geschichte
Auf einen Blick
- Zweites Weingut der Familie Amoreau
- Pioniere von Bio, Biodynamie und Permakultur
- Alte Fässer, teils ganz ohne Schwefel
- Stil: transparent, frisch, zeitlos
Eine Closerie ist ein kleines, von einer Mauer umfriedetes Grundstück. Diese Closerie diente damals als Lager, das für die Soldaten beider Seiten Verpflegung bereithielt. Im 19. Jahrhundert entdeckte Alex Anglebin, ein Vorfahre der Familie Amoreau, dieses Stückchen Land gleichsam erneut, nachdem es von der Familie seiner Frau erworben worden war. Er kümmerte sich um die Felder und bepflanzte die Weinberge vor allem mit Mourvèdre- und Colombard-Reben. Da die Eheleute aber keine Nachfolger hatten, verkauften sie die Closerie gegen Ende ihres Lebens. Vor zehn Jahren nun war Pascal Amoreau auf der Suche nach einem Ort, der als Lager für sein Château le Puy dienen konnte. Und er fand dieses Anwesen, das an derselben Straße wie das Château liegt und zum Verkauf stand. Er entdeckte bald, dass es nicht nur als Lager interessant war, sondern dass auch die Böden ein exzellentes Terroir boten. Also erwarb er es, machte sich über die Historie kundig und nannte es La Closerie Saint Roc. Es war die Chance, Adrien und Valérie Amoreau die Möglichkeit zu geben, eigene Weine zu erzeugen und Harold Langlais als Partner des Projekts mit einzubeziehen.
Ein besonderes Terroir

VINATUREL
Wie Le Puy wird auch die Closerie komplett biodynamisch bewirtschaftet.

Gelernte biodynamische Landwirtschaft
Weine wie vor 100 Jahren
November 2023

Sortiment ·
Die Weine von Closerie Saint Roc
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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