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Podere Brizio
Das Weingut
Die Podere Brizio liegt südwestlich Montalcinos auf einer Hügelkuppe. Das neue, aber auf einem historischem Erbe gegründete Weingut umfasst 33 Hektar mit 11 Hektar Sangiovese, umgeben von Olivenhainen, Wald und Feldern. An klaren Tagen kann man das Meer von den Fenstern des Bauernhauses aus sehen, in dem sich nicht nur das Weingut, sondern auch ein Restaurant und ein Boutique-Hotel befindet. Das Weingut wurde von Alejandro Bulgheroni, einem Argentinier mit italienischer Abstammung gegründet, dem u.a. auch das Chianti-Classico-Weingut Dievole gehört. Das Gut wurde mit dem Jahrgang 2017 bio-zertifiziert. Die Weinberge der Podere Brizio liegen auf Mergel und Kalkstein, sowie Sand- und Lehmböden maritimen Ursprungs. Aktuell entstehen ein Rosso, eine Brunello und eine Brunello Riserva. Die Weine werden klassisch in 54-HL-Fudern ausgebaut. Verwendet wird allerdings nicht die typische slawonische Eiche sondern französische Allier-Eiche.
Auf einen Blick
- Hügelkuppe südwestlich von Montalcino
- Gegründet von Alejandro Bulgheroni (Dievole)
- Bio-zertifiziert seit Jahrgang 2017
- Ausbau in 54-hl-Fudern aus Allier-Eiche
VINATUREL
An klaren Tagen kann man das Meer von den Fenstern des Bauernhauses aus sehen.
Sortiment ·
Die Weine von Podere Brizio
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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