Farbe
helles bis mittleres Strohgelb
Nase
Der 2024er Le Paradis präsentiert sich mit einer hellen, subtilen und ausgesprochen eleganten Aromatik. Meyer-Zitrone und Granny Smith verbinden sich mit Holunder und weißen Blüten, frischen Gartenkräutern und einem Hauch Cassis. Dazu kommen feiner Rauch, etwas Lanolin und eine kreidige Grundierung. Alles wirkt kühl, klar und fein verwoben, dabei weniger herb und expressiv als beim Les Romains. Die Rebsorte tritt ein wenig zurück, die Herkunft umso deutlicher hervor.
Mund
Am Gaumen findet Le Paradis eine faszinierende Balance zwischen kalkigem Purismus und zartem Schmelz. Der Wein wirkt saftig und fast fleischig, dabei aber stets kühl, präzise und von großer Klarheit. Weiße Beeren, ein wenig grüner Apfel, Reineclaude und Zitrone mischen sich mit kreidigen, jodigen und salzigen Noten. Die Säure gibt Zug, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Im Vergleich zum Les Romains erscheint Le Paradis runder, feiner und charmanter, zugleich besitzt er beeindruckende Dichte und Konzentration. Ein stiller, aber ausgesprochen eindringlicher Sancerre, der im Vergleich zum markanteren Les Romains mehr für die feinere, rundere und charmant-sinnlichere Interpretation des Sancerre-Terroirs steht.
Tasted in August 2026
Frische Erbsen und gehobelte Zucchini mit Ziegenfrischkäse und Molke (vegetarisch)
Piquillo-Paprika mit Ziegenkäse, Mandeln und Zitronenthymian (vegetarisch)
Gegrillter grüner Spargel mit Nordseekrabben, Kerbel und einer Vinaigrette von grüner Zitrone (Meeresfrüchte)













