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Clos i Terrasses
Das Weingut
Clos i Terrasses ist das Ergebnis einer waghalsigen Investition einer Frau, die 1988 alles auf eine Karte gesetzt hat. Ihr Name? Daphne Glorian. Die Investition? 17 Parzellen alter Reben im Priorat. Ihre Mitstreiter? René Barbier, Álvaro Palacios, Carles Pastrana und Josep Lluís Pérez. Ihre Leistung ist geradezu märchenhaft, haben sie doch den Priorat aus dem Dornröschenschlaf erweckt. 1989 hat die Deutschschweizerin den ersten Clos Erasmus vinifiziert, und er ist wie die Weine der Kollegen längst Kulturgut. Mit dem Engagement von Ester Nin im Jahr 2004 wurde Clos i Terrasses auf biodynamischen Anbau umgestellt. Heute trägt das Weingut von Daphne den Namen Clos i Terrasses, um den Clos Erasmus ebenso zu würdigen wie die Terrassen, die sie heute bewirtschaftet. Dazu gehören neben dem ursprünglichen Escales die Lagen Aubagues und Socarrats, Guinarderes und Solanes.
Auf einen Blick
- Daphne Glorian, Priorat-Pionierin seit 1988
- Clos Erasmus: erster Jahrgang 1989
- Biodynamisch seit 2004 mit Ester Nin
- Lagen: Escales, Aubagues, Socarrats, Solanes
VINATUREL
1989 hat die Deutschschweizerin den ersten Clos Erasmus vinifiziert, und er ist wie die Weine der Kollegen längst Kulturgut.
Sortiment ·
Die Weine von Clos i Terrasses
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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