Farbe
zartes Goldgelb
Nase
Der Duft dieses 2023er Montserre ist mittlerweile typisch für diesen Chablis. Hier ist etwas neueres Holz mit verwendet worden, dass eine andere, aber nicht weniger attraktive Note setzt. Dieses Holz verbindet sich mit Rauchzitronen, Birnen, Jod, Limetten und Salzzitronen. Gleichzeitig findet man einen oxidativeren Ansatz, der sich in Noten von mürbem Kellerapfel samt Schalen bemerkbar macht. Durch den Verzicht auf Schwefel wirkt der Chablis offen, einladend und zugewandt, gleichzeitig fleischig und frisch.
Gaumen
Der Montserre verfügt über spannungsvolle, ja nervige Säure, viel Spannung, über Noten von Salzzitronen und Zesten, Äpfel und Birnen, Austernschale und Steine. Der Wein besitzt Fülle und Kraft, gleichzeitig eine elektrisierende Mineralität. Und dann ist da noch dieser feinen, elegante Holzeinsatz, samt cremige Textur. Im Finale dann wieder Meeresbrise, saure Zitrone, Meersalz und Gesteinsschotter. 2023 ist noch besser als der schon sehr gute 2022er.
Tasted in September 2026
Kalbsfrikassee mit Estragon, Champignons und Zitrone (Fleisch)
Pulpo vom Grill mit weißen Bohnen, Petersilie und geräuchertem Paprika (Meeresfrüchte)
Sellerie aus dem Ofen mit Miso, Apfel und Buchweizen (vegetarisch)
Château de Béru
Seit nun mehr über 400 Jahren residiert die Familie de Béru auf ihrem Château in dem Örtchen Béru unweit von Chablis. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ausbruch der Reblausplage war der Weinbau die einzige Erwerbsquelle der Familie. Im Jahre 1987 entschloss sich Comte Éric de Béru aufgrund seiner Passion für den Wein zu einer Wiederbestockung der Weinberge. Heute führen seine Frau Laurence und seine Tochter Athénaïs das Weingut. Der Clos Béru, die Monopollage des Weinguts, gehört zu den berühmten Lagen des Chablis. Die fünf ha große Parzelle verdankt ihren Namen einer Mauer aus dem 13. Jahrhundert. Sie befindet sich auf den südlichen Hügeln des Béru-Tals auf knapp 300 Metern ü.d.M.


















