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Year
Volume in ml
2024  /  750 ml

Farbe:

Helles Goldgelb mit seidenmattem Schimmer.

 

Nase:

Die Nase des 2024 Le Grand Blanc der Maison Stéphane hat keine Gnade: extraktreich und dicht duftet er nach lang gezogener Kräuter-Tinktur und vitalisierendem Tonikum. Kamille, Kräutertee, Schafgarbe – erst dann zeigen sich mit zunehmender Belüftung Noten nach Zitrus, dem Weißen der Amalfi-Zitrone sowie gestoßenen Austernschalen. Vollreife Honigmelone, Pfirsich und Holunderblüten in der Kopfnote lassen das Rad zum Kreise werden. Ein Wein, der von großen Gläsern und ausreichender Belüftung profitiert.

 

Mund:

Supersaftig im Antrunk zeichnet er einen Gegenentwurf zu der geradezu überschwänglichen Nase. Salzig und straff fließt er mit großer Präzision über den Gaumen, der weit gespannte, pikante Säurebogen erhellt das gesamte Esszimmer wie ein langsam aufdrehender Dimmer. Cremig texturiert mit frischer Kontur fließt er druckvoll mit vibrierender Spannung und solidem Bass ins kühle, lang anhaltende Finish.

Tasted in June 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Steinpilz-Risotto mit reifem Comté

Gebratener Steinbutt mit Fenchel-Beurre-blanc

Poularde in Morchel-Sauce

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Maison Stephan

Stephan startete 1991 mit drei Hektar in der Gemeinde Tupin. Er hatte das Glück, dass er damals einen Weinberg mit sehr alten Rebstöcken erwerben konnte. Einen zweiten Weinberg pflanzte er neu und vinifizierte 1994 seinen ersten Wein. Seine Weine unterschieden sich deutlich von denen der anderen Winzer an der Côte-Rôtie. Sein völlig eigener Stil hatte viel mit seiner Arbeit im Keller zu tun. Im Weinberg arbeitet er komplett von Hand, biologisch-organisch mit mechanischer Bodenpflege unter Verzicht auf jedwede chemische Mittel. Im Keller erfahren die Trauben, die nicht entrappt werden, eine 24-stündige Vorgärung, bevor sie spontan in einer macération carbonique bei kühlen 10° C über rund 20 Tage hinweg vergoren werden. Nach dem Ausbau der Weine wird lediglich bei der Füllung ein Minimum an Schwefel hinzugefügt. Die Weine werden weder geschönt noch filtriert.

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