We are available for you on weekdays from 9 a.m. to 5 p.m. Telephone: +49 8151 9084-40

Italy  •  Abruzzen
2025  /  750 ml

Farbe:

Kraftvolles Strohgelb mit leicht nussigen Reflexen und seidenmatter Trübung.

 

Nase:

Der 2025 Pinot Grigio von Francesco Cirelli zeigt sich mit ausladend südlichem Charakter: Großzügig in der Nase ist er geprägt von distinktiven Nussnoten, die ihm seinen würzigen Grundcharakter verleihen. Erst danach kommen die reifen Früchte, Kernobst, rote Äpfel, reife Birnen sowie etwas Dörrobst, milde Gewürze wie Vanille und Muskatblüte nebst gebrannten Mandeln.

 

Mund:

Am Gaumen ist er gradlinig und kernig mit sattem Extrakt. Hier geht es nicht um Frucht, sondern um den Charakter der Sorte: würzig mit milder Säure, kräftigem, doch definiertem Körper und frischem Fluss. Obwohl der Pinot Grigio in den Abruzzen eher selten zu finden ist, trägt er dennoch Cirellis Handschrift: reintönig und klar, dabei krachtrocken mit jugendlichem Naturell für unkomplizierten Spaß im Glas.

Tasted in June 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Salat von Fenchel, Apfel, Frühlingszwiebeln und gerösteten Nüssen

Gebratener Waller mit geschmortem Lauch und Haselnuss-Beurre-blanc

Wachteln mit Waldorf-Salat

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Cirelli

Nur acht Kilometer vom Meer, zwischen Nationalparks und den sanften Ausläufern der Abruzzen, liegt die „Farm“ von Francesco Cirelli. Francesco lebt die biodynamische Bewirtschaftung als ganzheitliches Konzept. Er bewirtschaftet neben den 4 Hektar Weinbergen noch 4 Hektar Feigenbäume, einen Hektar Olivenbäume sowie 13 Hektar Getreide. On top hält er sich eine kleine Ziegen- und Gänseherde, und ein Bed & Breakfast lässt Besucher an diesem Kleinod teilhaben. Seine Weine baut er in Beton-, Stahltanks und 800-Liter-Amphoren aus Florenz aus. Im Keller wird spontan vergoren, bei den Rotweinen mit einer Mazerationszeit von 15 Tagen. Die Weißen bleiben nur eine Nacht auf der Maische, bevor sie mit einer traditionellen Korbpresse abgepresst werden. In manchen Jahren filtert Francesco seine Weine grob, jedoch niemals die Amphorenweine. Alle Weine werden ungeschönt abgefüllt.