- FRANKREICH
- ROUSSILLON
Georg Meissner
Das Weingut
Georg Meissner lehrt biodynamischen Weinbau an der Hochschule Geisenheim, gibt international darüber Vorlesungen und Kurse und arbeitet an einer Vielzahl von Projekten mit. Seine Laufbahn begann mit einer Winzerlehre. Ein Praktikum führte ihn bereits 1998/99 ins Roussillon. Später verfasste er an der Uni Montpellier die erste Diplomarbeit über biodynamischen Weinbau. Während des Studiums kehrte er ins Roussillon zurück, wo sich sein Traum 2006 erfüllte. Er konnte zwei Weingärten in Cassagne übernehmen, der eine mit altem Grenache, der andere mit 1899 gepflanztem Carignan bestockt. Trotz seiner zahlreichen Aktivitäten bleibt Georg ihnen treu, kommt immer zu Schnitt, Bodenbearbeitung und Lese, während Freunde sonst mithelfen. Die beiden raren Weine fangen die umgebende Natur ein: Steinigkeit der Lagen, Kräuterwürze der Garrigue, Saftigkeit wilder Früchte, Wärme und Kühle, Kraft und Finesse. Ausgebaut werden sie inzwischen bei Flo Busch.
Auf einen Blick
- Biodynamik-Dozent an der Hochschule Geisenheim
- Zwei Weingärten in Cassagne seit 2006
- Alter Grenache und 1899 gepflanzter Carignan
- Rare Weine mit Garrigue-Würze und Finesse
ANDRÉ DOMINÉ
Die beiden raren Weine fangen die umgebende Natur ein: Steinigkeit der Lagen, Kräuterwürze der Garrigue, Saftigkeit wilder Früchte, Wärme und Kühle, Kraft und Finesse.
July 2018

Sortiment ·
Die Weine von Georg Meissner
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Beratung & Bestellung
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