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Alexis

750 ml

Farbe:

Helles bis mittleres Strohgelb mit lebendiger Perlage.

 

Nase:

Der Arietis Vandières Brut Nature von A. Leconte duftet nussig mit würziger Kontur und Anklängen von Muskatblüte und weißem Pfeffer, eingebettet in kühle, kreidige Noten. Dazu kommt sein cremiger, zitrusbetonter Kern, der an VanilleButter und die Palette der Agrumen in der Patisserie dekliniert: Zitronencreme, grüne  Mandarine nebst Bitterorangenlikör, Grapefruitzesten sowie und weißer Tee. Der Gesamteindruck ist eindeutig auf der hellen Seite, klar und präzise mit ätherischem Naturell.

 

Mund:

Im Antrunk ultra fein mit sehr feingliedrigem Mousseux und straffem, kühlem Naturell mit klar kreidigem, fein gezeichnetem phenolischen Eintrag, der ihm seinen kernigen Biss und weit gespannte Länge gibt. Zitrische Aromen treffen auf Kernobst, Kapstachelbeere und einen Hauch Hopfensprosse, unterlegt von zarter Rauchnote. Die reife Säure wirkt messerscharf und ist maßgelbliches Parameter des leichtfüßigen Gesamteindrucks, fokussiert und präzise mit schwerelosem Nachhall.

Verkostet im März 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Gebratener Blumenkohl mit Gewürzen

Gegrillter Fisch mit Zitrone, Knoblauch und Chili

Gegrillte Wachteln mit langem Pfeffer und Mandarinenschale
Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Alexis

Champagne Alexis ist der Betrieb von Alexis Leconte, der hauptberuflich im Champagne-Gut seiner Eltern arbeitet. Seine eigene Unternehmung umfasst bisher kaum einen Hektar. Entsprechend rar sind die Champagner. Seine Lagen befinden sich in Troissy und Vandières im Vallée de la Marne, sowie in Aÿ im Grande Vallée. Er bewirtschaftet die teils sehr alten Meunier- und Pinot-Noir-Rebzeilen biologisch mit vielen biodynamischen Aspekten und richtet sich im Weinberg wie im Keller nach den Mondzyklen. Die Grundweine werden im wesentlich in 400er Tonneaux ausgebaut und in kleinen Teilen auch in Kelleramphoren. Die Gärung verläuft spontan. Auf eine malolaktische Gärung verzichtet er. Seine Champagner zeugen von einem Sinn für Tiefe, Komplexität, Balance und vor allem für Präzision und einem perfekten Säuredruck. Die Champagner, deren Frucht meist aus einem oder zwei Einzellagen stammen, sind vom ersten Moment an präsent.