Farbe:
Leuchtendes Goldgelb mit hellen Reflexen und einer gleichmäßigen, raschen Perlage von mittlerer Körnung.
Nase
Jung, duftig und unmittelbar zugänglich, mit einer eher kurzen Hefereife, die dennoch ihre positiven Spuren hinterlässt. Die Hefigkeit verleiht Schmelz und Cremigkeit, ohne der Frische und Leichtigkeit im Weg zu stehen. Frisch geschnittene Mandel und Macadamia verbinden sich mit Orangen- und Mandelblüten. Dazu kommt eine helle, saftige Frucht aus Nashi-Birne, Birne, Apfel und weißem Pfirsich. Getrockneter Thymian und Salbei bringen eine mediterrane, leicht maritime Würze hinein und geben der Nase zusätzliche Kontur. Mit etwas Luft wird die Aromatik dunkler und röstiger; geröstete Haselnuss setzt einen warmen, nussigen Akzent.
Gaumen
Am Gaumen lebt der Bruant von einem angenehmen Bitterton, der sich sehr harmonisch mit der hellen Frucht, der Kräuterwürze und den nussigen Aromen der Nase verbindet. Die Säure bleibt moderat, übernimmt aber genau die richtige Rolle als Gegenpol zu Frucht und Schmelz und sorgt für Frische, Lebendigkeit und Trinkfluss, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Die Kohlensäure wirkt weich und unterstützt die cremige Textur. Insgesamt unkompliziert und gefällig, dabei eher mild und weich als karg oder pointiert. Für einen klassischen Aperitif fast etwas zu brav, dafür umso geeigneter als unkomplizierter Speisenbegleiter, der mit seiner cremigen, leicht bitteren Art besonders gut zu einfachen vegetarischen Gerichten und Meeresfrüchten passt.
Verkostet im September 2026
Gegrillter grüner Spargel mit gerösteten Mandeln, Zitrone und jungem Pecorino
Gebratene Garnelen mit Fenchel, Zitrone und mediterranen Kräutern
Linguine mit Venusmuscheln, Petersilie, Knoblauch und einem Hauch Zitronenzeste
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Alta Alella
Die Inhaberfamilie von Alta Alella hatte bereits vor der Gründung des Weingutes im Jahre 1991 reichlich Erfahrung im Weinbau in den Gebieten Priorat, Rioja, Ribera del Duero und Frankreich gesammelt. Im gleichen Jahr wurden alte Weinberge gekauft, verschiedene neue angelegt und das alte Gutsgebäude renoviert. Im Weinberg setzte man von Anfang an auf ökologischen Anbau. Selbstverständlich wird manuell und in kleinen Kisten gelesen, ein Prozess den sich nur einige wenige Cava Spitzenproduzenten leisten. Alle Flaschen werden von Hand gerüttelt und ohne Dosage abgefüllt. Die geringe verbleibende Restzuckermenge kommt vom Lesegut und entspricht der Qualifikation Brut Nature.

















