Farbe
mitteldichtes Purpur
Nase
Der 2023er L’Argile ist ein einladender, warmer, südlicher Wein, der an Garrigue, Süßholz und Kräuter der Provence, am warmen Waldboden und eine saftige, leicht gekocht wirkende, warme dunkle Frucht erinnert. Brombeeren, Schwarzkirschen, Zwetschgen und Schlehe mischen sich mit Schwarztee, fermentiertem schwarzem Kardamom und ein wenig Tabak.
Gaumen
Am Gaumen sind Syrah und Carignan präsenter als die Grenache. Der Wein definiert sich auch hier über den dunklen Kirschen- und Schlehensaft mit einem kleinen Anteil Kirsch. Dazu gibt es Anklänge von steinigen Noten, Unterholz und Rauchfleisch, Veilchen, Assam und etwas Eisen. Ein Wein mit einem großzügigen Wesen, einem feinen Tannin und einer tiefen Mineralität. Südlich geprägt und doch ganz klar markiert von einer geschliffen feinen und mineralisch kühlen Anmutung.
Verkostet im Januar 2026
Mit Maronen und Datteln gefüllter Wirsing (vegetarisch)
Fasan vom Grill mit Kartoffel-Kürbis-Auflauf (Wild, Geflügel)
Hasenfilet mit Pilz-Auflauf und Rote-Beete-Chutney (Wild)

Saint Jean Du Barroux
„..this could well be one of the next hot cult wines from Provence...“, ein schöneres Kompliment hätte Robert Parker dem jungen, sympathischen Winzer Philippe Gimel kaum machen können. Sein ganzes Herzblut gehört seinen Weinen und das schmeckt man sehr deutlich in seinen wunderbaren Cuvées, die vor Kraft, Aromatik und Würze nur so strotzen. Sie erinnern stark an große Châteauneuf-du-Pape-Weine. Und das ist kein Zufall, denn nach seinem Studium arbeitete er auf Château de Beaucastel. Auch heute noch ist Claude Gouan, kein geringerer als der Weinmacher dieses weltberühmten Weingutes, sein Ziehvater. Er steht Philippe nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern ist auch am Weingut beteiligt. Er war derjenige, der ihm zum Kauf der exzellenten Weinberge rund um Barroux riet. Die komplexe Bodenstruktur und das besondere Klima machen seine Weine einzigartig.













