Farbe
deutliche Trübung, orange bis kupferfarben
Nase
Der 2025er Olla blanc bietet den gewohnt expressiven, duftigen Einstieg in die Welt von Matassa. Man taucht ein in eine Wolke aus Hopfensprossen, Holunderblüten, Grapefruitsaft und -zesten, Muskat und Ananas. Zudem gibt es Aprikose und Mirabelle, aber alles so luftig, als wäre es eine spritzige Limo.
Gaumen
Auch am Gaumen sorgt der Weißwein aus Macabeu und Muscat à petits grains für Sommergefühle mit einer spritzigen, helltönig duftigen Anmutung. Die Maischestandzeit sorgt aber gleichzeitig für einen deutlichen Grip. Der Olla blanc ist saftig und frisch, lebendig und tonisch und gleichzeitig gesegnet mit feinen Tanninen und einer gewissen herben, zestigen Strenge und Salzigkeit am Gaumen. Ein Einstiegs-Orange mit erhöhtem Lustfaktor.
Verkostet im Juni 2026
Focaccia mit Fenchel, Ricotta und Zitronenzeste (vegetarisch)
Tempura von Zucchini und Salbei mit Yuzu-Mayonnaise (vegetarisch)
Vietnamesische Sommerrollen mit Garnelen, Kräutern und Erdnüssen (Meeresfrüchte)
Matassa
Obwohl die Domaine Matassa erst kurz nach der Jahrtausendwende gegründet wurde, hat sie unter Kennern jetzt schon Kultstatus. Der aus Südafrika stammende Tom Lubbe war vorher Kellermeister beim Renommierbetrieb Gauby in dem kleinen Ort Calce. Er sah das Potenzial der Gegend und kaufte sich einige spektakuläre Parzellen. Allerdings ist seine jetzige Arbeitsweise moderner, ja fast schon avantgardistisch. Mittlerweile ist er zum Vorbild vieler junger Winzer geworden, die, wie er, Weine einer kühleren Stilistik, gepaart mit einer hohen Spannung am Gaumen suchen. Das Ergebnis gibt ihm recht. Die Weine haben ein enormes Lagerpotenzial.



















