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Clos des Papes
Das Weingut
Familie Avril, seit 1600 Winzer in Châteauneuf-du-Pape und Mitgründer der Appellation, hat entscheidend zu deren Ruhm beigetragen. Benannt nach einer ummauerten Parzelle zu Füssen der Papstburg, erstrecken sich ihre 35 Hektar Weingärten in 24 Parzellen über sämtliche Terroirs. Drei Hektar entfallen dabei auf die sechs weißen Rebsorten. Ob weiß oder rot, es gibt jedes Jahr nur einen einzigen Wein. Paul-Vincent Avril, im Burgund geschult, leitet das Gut seit 2009. Stark auf Weinbau ausgerichtet, stellte er auf Bio um und reduzierte die Erträge drastisch auf unter 20 hl/ha. Damit erreicht er optimale Konzentration und nach vierfacher Selektion hervorragende Qualität. Die Trauben vergären – jeweils die frühen und die späten – zusammen mit Naturhefen. Für den Roten jetzt 55% Grenache, 30% Mourvèdre, 10% Syrah und 5% gemischte Sorten, ein Jahr in älteren Fudern ausgebaut. Immer unglaublich komplex und mit sagenhafter Textur vereinen sie auf einmalige Weise Kraft und Finesse.
Auf einen Blick
- Familie Avril, seit 1600 in Châteauneuf
- Bio, Erträge unter 20 hl/ha
- 24 Parzellen über sämtliche Terroirs
- Nur ein Weißer und ein Roter pro Jahr
ANDRÉ DOMINÉ
Familie Avril, seit 1600 Winzer in Châteauneuf-du-Pape und Mitgründer der Appellation, hat entscheidend zu deren Ruhm beigetragen
Januar 2022

Sortiment ·
Die Weine von Clos des Papes
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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