Farbe:
Gedecktes Violettrot, fast farbdicht bis zum Rand
Nase:
Der 2022er Les Croix Vielles Vignes von der Domaine Les Bruyeres wirkt dicht gewoben in der Nase, wie ein dunkler Samtteppich. Er benötigt definitiv Sauerstoffkontakt, dann verströmt er einen intensiven Duft nach Roter Bete, Cassis, dunklem Pflaumenmus, Dörrpflaume, Preiselbeer-Kompott und kandierten Oliven. Eingefasst ist das Ganze in Aromen von Teer, Lakritz, edler Bitterschokolade und frisch aufgebrühtem Kaffee. Viel steinige Mineralität gibt ihm Gerüst und eine unglaubliche Tiefe.
Gaumen:
Dicht und verwoben trifft er auf die Zunge. Die fulminante Frucht der Nase erfreut den Gaumen und wirkt charmant und zart süßlich. Seine perfekt gereifte Tannin- und Säurestruktur mutet noch jugendlich an und steinig-salzige Noten belegen den Gaumen angenehm. Er bietet sich förmlich an zu kräftigen, aromareichen Gerichten aus südlichen Gefilden. Sehr gutes Entwicklungspotential.
Verkostet im März 2026
Wenn möglich dekantieren und leicht gekühlt servieren.
Rote Bete aus dem Salzteig mit Olivenöl und Rosmarin (vegan)
Entenleber im Pumpernickel-Mantel mit eingelegten Beeren
Lammkarree unter der Kräuterkruste mit Lammjus, grünen Bohnen und Kartoffel-Gratin


Les Bruyères
Die Domaine Les Bruyères liegt mitten im Herzen der Appellation Crozes-Hermitage. Der Familienbesitz wird heute von David Reynaud bewirtschaftet. Er gehört zu den Verfechtern einer kompromisslosen Qualitätsphilosophie, die sich nicht zuletzt in seiner Entscheidung, biodynamisch zu wirtschaften, niedergeschlagen hat. Seine Weine bestechen durch ihren individuellen, terroirspezifischen Charakter, die neben der Fruchtigkeit auch einen Biss und eine Fülle haben, die an große Hermitage erinnern. Auch in Sachen Lagerpotenzial und Komplexität stehen seine Weine den Vertretern von der anderen Seite des Hermitage-Berges kaum nach.










