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Jahrgang
Volumen in ml
2024  /  750 ml

Farbe:

Dichtes Purpur mit violetten Reflexen, hohem Glanz

 

Nase:

Zunächst zeigt sich die Frucht reduktiv, dabei jedoch klar präsent und bemerkenswert knackig. Die Aromatik wirkt saftig und reif, mit einer stringenten Fruchtausprägung, die unmittelbar Lust auf den ersten Biss in eine Handvoll reifer Beeren macht. Holunderbeere, Cassis, Feige, schwarze Johannisbeere, Himbeere und Brombeere stehen kompakt und geschlossen nebeneinander. Die Frucht trägt einen dunklen, leicht reduktiven Ton, mit einem feinen Anklang von schwarzer Olive, der jedoch rasch von floralen Noten aufgefangen wird. Stiefmütterchen und Hibiskus prägen dieses dunkle, florale Bild, das in Kombination mit der Reduktion genau den saftigen, knackigen, adstringierenden und zugleich charmanten Charakter der Nase definiert. Ganz zart ergänzen Minze, Eukalyptus und ätherische Anklänge das Gesamtbild.

 

Gaumen:

Der Gaumen nimmt sich Zeit und beginnt ebenfalls mit einem feinen, klar wahrnehmbaren reduktiven Ton, der hier bewusst voranstellt ist. Dahinter entfaltet sich die dunkle Würze und die kraftvolle Seite der Ribera und des Tinto Fino. Der Wein bleibt dabei stets auf der adstringierenden, saftigen und betörenden Linie, wirkt knackig und präzise, ohne je lauter zu werden. Keine Breite, keine Schwere, kein Nachlassen der Spannung – vielmehr ein geradliniger, animierender Fluss mit klarem Fokus auf Frische, Griff und Charme.

Verkostet im Januar 2026

Author Marian Henß
Kurzvita Marian Henß:

Marian Henß hat viele Jahre in der Sternegastronomie in leitender Funktion und verschiedene Konzepte begleitet. Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten konnte er seinen Erfahrungsschatz breit aufstellen. Unterschiedliche weitere Engagements rund um das Thema runden sein Profil ab. Heute arbeitet er als selbständig als Sommelier sowie in der Beratung von Privat- und Firmenkunden.

Penne mit Tomatensugo, Oliven und Kräutern

Gegrilltes Gemüse mit Olivenöl und etwas Zitrusabrieb

Hähnchen vom Grill mit leichter Kräuterwürze und Offenfenchel

Author Marian Henß
Kurzvita Marian Henß:

Marian Henß hat viele Jahre in der Sternegastronomie in leitender Funktion und verschiedene Konzepte begleitet. Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten konnte er seinen Erfahrungsschatz breit aufstellen. Unterschiedliche weitere Engagements rund um das Thema runden sein Profil ab. Heute arbeitet er als selbständig als Sommelier sowie in der Beratung von Privat- und Firmenkunden.

Felix Callejo

Die Winzerfamilie Callejo stammt aus dem kleinen Dorf Sotillo de la Ribera. Der Gründer Felix Callejo musste schon in jungen Jahren das Erbe seines Vaters antreten. Heute wird das Weingut von dem Sohn und den drei Töchtern geführt. Zwei von den Geschwistern sind studierte Önologen, die in verschiedenen Teilen der Welt ihre Erfahrungen gesammelt haben. Die Weinberge sind im nördlichen Teil des Ribera del Dueros auf 850 bis 930 Metern Höhe gelegen. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht betragen oft über 15°C. Die kühlen Nächte sorgen für eine angenehme Frische, die sich auch in den Weinen widerspiegelt. Schon damals hatte der Gründervater Felix Callejo erkannt, daß es im heißen Zentralspanien an Sonne und Hitze nicht mangelt und die kargen Böden zusammen mit der Höhenlage die ideale Voraussetzung sind, um Spitzenweine herzustellen.