Farbe:
Kräftiges Strohgelb mit leuchtenden Reflexen.
Nase:
Der 2025 Serracalcara Grillo von Arianna Occhipinti duftet im Gegensatz zu den Westküsten-Grillos wie eine komprimierte WinZip-Variante mit komprimierter Aromatik und Extraktion. Die Noten nach Agrumen wie Cedri, Limetten und Zesten zeigen sich stärker in Richtung der Essenz oder Öle der Früchte, die mineralisch-salzige Komponente säumt ihn wie Brokat und lässt an soliden Kalkstein oder Tafelkreide denken. Hinzu kommen Kräuternoten, Lorbeer, Salbei sowie leicht florale Obertöne.
Mund:
Im Antrunk hat der vitale und agile Säurenerv den Fuß auf dem Pedal und sorgt für ordentlich PS am Gaumen. Die Aromen der Nase spiegeln sich extraktreich und befeuern das lebendige Naturell des Weines mit schier rastlosem Auftritt am Gaumen. Voller Spannung und Vibration verbindet er die herb animierende Phenolik, die an Grapefruitzesten denken lässt, mit dem aromatischen Bass im langen, pulsierenden Nachhall mit fruchtig-zitrischem Finale.
Verkostet im Juli 2026
Gegrillte Zucchini mit Salmoriglio und Minze
Calamari Fritti mit Bergamotte
Gegrilltes Spanferkel


Occhipinti
Der Weinbau hat rund um die Stadt Vittoria, wo Arianna Occhipinti lebt und ihre Weine kultiviert, eine lange Tradition. Am Fuße der Iblei-Berge liegt ihr Weingut „Fossa di Lupo“ – die Höhle des Wolfs. Den Trauben der Region, Frappato und Nero D’Avola, gehört ihre ganze Leidenschaft. Ihr größtes Anliegen ist es, die Kraft und Harmonie des Nero D’Avola und die Frische und Eleganz des Frappato zu erhalten. Arianna schätzt die Eigenschaft der beiden Rebsorten wunderbar miteinander zu harmonieren, obwohl sie doch so verschieden sind. Sie bewundert ihre Kraft und ihre Fähigkeit Vergangenheit und Zukunft in sich zu vereinen. Wer übrigens glaubt, Arianna und Giusto Occhipinti seien verwandt, liegt goldrichtig: Giusto ist ihr Onkel.


















