Farbe:
Leicht getrübtes Goldgelb
Nase:
Ein betörender Duft von Quitte, Apfel, Zitrus vermischt mit feinen hefigen Noten und dezenter Röstnote, die einem beim 2024er Chardonnay 3 Dörfer aus dem Glas entgegen strömt. Ein überaus komplexer und vielschichtiger Duft. Alle Komponenten greifen sehr stimmig ineinander und man freut sich auf den ersten Schluck.
Gaumen:
Auf der Zunge angelangt, verbindet sich saftige Frucht mit belebender Säure und einer feinen Phenolik, die den Gaumen anregt und nach mehr verlangen lässt. Die feine Röstaromatik vom Ausbau im Holz ist sehr gut in den Schmelz des Weines integriert und die zart salzige Note gibt ihm mineralische Tiefe. Ein Wein, wie kann es im Hause Keller anders sei, der dem Essen dient.
Tasted in October 2026
Carpaccio von Steinpilzen mit Olivenöl und Meersalz (vegan)
Blätterteigpastetchen mit Flusskrebsen
In Nussbutter konfierter Wilder Steinbutt mit Salzzitrone, Kapern und geröstetem Blumenkohl (Restaurant Schwarzer Adler)
Franz Keller
Beim Weingut Franz Keller steht schon seit einiger Zeit mit Friedrich Keller die dritte Generation in den Startlöchern. In den letzten Jahren haben Friedrich und Vater Fritz das Weingut gemeinsam geführt und Entscheidun- gen getroffen und übernimmt Friedrich mehr und mehr das Zepter. Er ist durch und durch Winzer und lebt den Wein. Er will das Weingut Franz Keller nun konsequent auf das nächste Level heben. Schon Vater Fritz hat das Weingut naturnah ausgerichtet Friedrich stellt nun komplett auf Bio um und tastet sich langsames auch an biodynamische Aspekte heran. An der Qualitätsschraube wurde in den letzten Jahren schon gedreht, nun geht man auch hier den nächsten Schritt und trennt sich von weniger guten Lagen, verringert somit die Fläche und strafft das Sortiment.





























