Farbe:
Purpurrot mit violetten Reflexen und zarten Aufhellungen zum Rand hin.
Nase:
Süße Beeren und Kirschen paaren sich im Duft, untermalt ist das Ganze von kühlen und markanten Mineralität und floraler Duftigkeit, die an Rosen und Veilchen erinnert. Mit etwas Sauerstoff treten Aromen von Schwarztee mit dunklen Früchten und getrocknete Cranberries hinzu. Ein betörender Wein, der viel in sich verbirgt und uns mit seiner Vielschichtigkeit in seinen Bann zieht.
Gaumen:
Auf der Zunge angelangt weiß der 2022er Landwein von Forgeurac mit geschliffenem Gerbstoff, betörender Säure, sowie kühler und steiniger Mineralität zu begeistern. Ein Wein, der immer und immer wieder zum nächsten Glas verführt, pikante Gerichte mit erdigen Komponenten und fruchtigen Einflüssen sind Trumpf.
Verkostet im März 2025
Dekantieren und leicht gekühlt aus Burgundergläsern genießen.
Steinpilze mit Arganöl und Meersalz (vegan)
Ente mit Cassis Sauce und Rosmaringnocchi
Hirschrücken mit Preiselbeer-Sauce und Rosenkohlblättern

Forgeurac
Das Weingut Forgeurac wird von Uwe Lange und Marco Pfliehinger betrieben. Marco kommt ursprünglich aus Bühlertal, wo das Weingut auch einen Teil seiner Weinberge hat. Der Keller ist bei Uwe in St. Leon-Rot unter der alten Dorfschmiede. Im Französischen heißt die Schmiede „la Forge“. Daher auch der Name „Forgeurac“! Die anderen Weinberge sind in der Nähe von St. Leon-Rot in Rauenberg (Kraichgau) und in Weinsberg (Württemberg). Zudem ein kleiner Weinberg im Markgräfler Land. Sowohl im Keller, als auch in den Weinbergen ist alles Handarbeit. Die beiden besitzen keine Maschinen! Weder Traktor, noch Spritze, noch Pumpe oder Filter! Die Trauben werden auf einer alten Korbkelter gepresst. Abgezogen werden sie mit dem Schlauch und Falldruck. Ausgebaut werden die Weine ausschließlich in gebrauchten Holzfässern. Keine Hefen, keine Enzyme, keine Schönung, keine Filtration, minimale Schwefelzugaben nur bei Bedarf. Wein kann so einfach und doch so genial sein.