Farbe:
Funkelndes, intensives Goldgelb.
Nase:
Der 2023er Grüner Veltliner Schlossberg zeigt sich mit kraftvoller, saftiger Frucht und markant in der Nase. Der Duft von getrockneten Aprikosen, Mango und Orange vereint sich mit fulminantem Blütenduft und exotischen Gewürzen, wie Zimt und Kardamom. Ummantelt ist das Ganze von einer erdigen und steinigen Tiefe, die auf sein Wahnsinns Entwicklungspotential verweist.
Gaumen:
Am Gaumen wirkt er saftig und zugleich straff und fordernd. Die süßlich anmutende Frucht wird begleitet von einer anregenden Säure, und deutlichen salzigen Noten. Getragen wird das Ganze von einer würzigen Note und pikanter Gerbstoffstruktur.
Wir haben wir es hier mit einem Langstreckenläufer zu tun, der sich jetzt bereits wunderschön präsentiert und mit weiterer Reife noch zusätzlich gewinnen wird.
Verkostet im März 2026
Zum jetzigen Zeitpunkt unbedingt dekantieren.
Gebratene Kartoffeln mit gerösteten Senfkörnern, schwarzem Sesam und Ahornsirup (vegan)
Schweinefilet in Cidre mit Calvados-Äpfeln
Kalbsröllchen mit Pilzfüllung auf Couscous, dazu Koriander-Mayonnaise

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Fritsch
Das Weingut Fritsch befindet sich in Kirchberg rund 60 km westlich von Wien im Weinbaugebiet Wagram. Erst seit 2007 hat der Wagram den Status einer eigenen Anbauregion erhalten. Vorrangig Löss und andere weiche Sedimente bestimmen die über vierzig Meter hohe Geländestufe. Löss, auch das gelbe Pulver genannt, bietet den Trauben exzellente Bedingungen, da er Wärme und Wasser gleichermaßen gut speichern kann und daher ausgleichend auf Sonne und Regen wirkt. Karl Fritsch baut hier die typischen Sorten der Region an und machte sich auch als Rotweinpionier am Wagram einen Namen. Seit 2008 gehört das Weingut dem exklusiven Kreis der Traditionsweingüter Österreichs an.















