Vosne-Romanée 1er Cru "Les Petits Monts" AOC
Farbe
tiefes und doch noch transparentes Rubinrot
Nase
Dieser 1er Cru wirkt ätherisch, floral und enorm elegant mit Anklängen von süßen wie leicht säuerlichen Kirschen, Roten Johannisbeeren, Pfingstrosen, getrockneten Rosenblättern, Unterholz, etwas Rauch, Laub, Gestein und bestem Holz. Ein so feines wie elegantes Bukett, intensiv und doch unbeschwert und in irritierend begeisterndem Maße leichtfüßig wirkend. Was für ein wundervolles Parfum!
Gaumen
Am Gaumen merkt man, dass der Premier Cru genau das ist, was er sein sollte. Ein Wein, den man noch ein paar Jahre weg legt, dessen Größe man aber jetzt schon komplett nachvollziehen kann. 60 % Ganztrauben und ein höherer Anteil neuer Fässer sorgen für deutlich mehr Struktur und Potenzial als die Villages. Und gleichzeitig besitzt der Wein eine nonchalante Präsenz, eine wunderbare Lebendigkeit und Tiefe, eine gute Dosis an Charme, einen süßen Kern, Erdigkeit, Saft, eine feine, zwischen roten und blauen Nuancen pendelnde Frucht und die für Vosne-Romanée so typische Würze. Ein großartiger Wein im Werden mit einer noch vorhandenen Distanz und gleichzeitiger Eleganz, mit Spannung und Tanninen, die mehr wie Puder wirken als wie klassische Gerbstoffe.
Verkostet im März 2026
Rote-Bete-Carpaccio mit gehobeltem schwarzen Trüffel & Olivenöl (vegetarisch)
Bries vom Kalb (Ris de Veau) mit jungem Spinat (Kalb)
Wachtelbrust auf Linsen-Ragout (Wildgeflügel)
AS Sirugue-Noëllat
Weine von Arnaud et Sophie Sirugue-Noëllat gibt es bereits seit 2016, doch mit dem Jahr 2023 haben sie ein neues Kapitel aufgeschlagen. Denn nun ist der Besitz der Domaine Sirugue zunächst komplett im Weingut aufgegangen, und Arnaud und Sophie können auf Weinberge der beiden berühmten Familien Sirugue und Noëllat zugreifen. Sie selbst aber stellen diese Namen gar nicht so sehr in den Vordergrund. Ihre Etiketten sind schlicht mit den beiden Großbuchstaben „AS“ gelabelt. Zum Besitz gehören rund 12 Hektar in Vosne-Romanée, Chambolle-Musigny und Ladoix; dazu kommt eine winzige Fläche im Grand Cru „Grands-Échézeaux“. Ergänzend beziehen sie Trauben über langfristige Verträge. Mit dem Jahrgang 2023 erzeugt Arnaud sämtliche Weine erstmals alleine. Vorher hat er mit seinem Vater zusammengearbeitet. Sie wirken jetzt noch feiner und eleganter, basierend auf teilweiser Ganztraubenvergärung, Ausbau mit moderatem Neuholzanteil und langer Reifezeit.














