Vosne-Romanée Vieilles Vignes AOC
Farbe
transparentes Rubinrot mitvioletten Anklängen
Nase
Ein Wein mit großer Tiefe und klassischen Vosne-Noten. Kirschen, Pflaumen und dunkle Himbeeren findet man hier ebenso wie Veilchen und Rosenblüten, etwas rohes Fleisch, Leder, Tabak und Unterholz, Schwarztee und Süßholz. Dabei wirkt der Wein seriös und dunkel, trotzdem transparent und aufgeräumt, wenn auch auf Grund seiner Jugend noch leicht gedeckt von einem Hefeschleier.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich der Wein offener, transparenter mit einer fließenden Säure und einer fein geschliffenen Textur. Die Frucht wirkt dunkel und doch so attraktiv und mitreißend in ihrer eleganten, fast noblen Anmutung. Es hat säuerliche wie leicht süße Kirschfrucht, eine feine Würze und vor allem viel Energie. Die Strenge wird durch einen süßen Kern balanciert, die Kraft durch die feinsaftige, spielerisch wirkende Frucht.
Verkostet im März 2026
Lammkarrée mit Kräuterkruste und Ratatouille (Lamm)
Bœuf Bourguignon (Rind)
Rebhuhn mit Trüffelpolenta (Geflügel)
AS Sirugue-Noëllat
Weine von Arnaud et Sophie Sirugue-Noëllat gibt es bereits seit 2016, doch mit dem Jahr 2023 haben sie ein neues Kapitel aufgeschlagen. Denn nun ist der Besitz der Domaine Sirugue zunächst komplett im Weingut aufgegangen, und Arnaud und Sophie können auf Weinberge der beiden berühmten Familien Sirugue und Noëllat zugreifen. Sie selbst aber stellen diese Namen gar nicht so sehr in den Vordergrund. Ihre Etiketten sind schlicht mit den beiden Großbuchstaben „AS“ gelabelt. Zum Besitz gehören rund 12 Hektar in Vosne-Romanée, Chambolle-Musigny und Ladoix; dazu kommt eine winzige Fläche im Grand Cru „Grands-Échézeaux“. Ergänzend beziehen sie Trauben über langfristige Verträge. Mit dem Jahrgang 2023 erzeugt Arnaud sämtliche Weine erstmals alleine. Vorher hat er mit seinem Vater zusammengearbeitet. Sie wirken jetzt noch feiner und eleganter, basierend auf teilweiser Ganztraubenvergärung, Ausbau mit moderatem Neuholzanteil und langer Reifezeit.














