
- FRANKREICH
- RHÔNE SÜD
Chêne Bleu
Das Weingut
Es war Liebe auf den ersten Blick, als der in der internationalen Finanzwelt höchst erfolgreiche Provençale Xavier Rolet 1993 die Domaine La Verrière hoch oben in den Dentelles de Montmirail, nahe bei Gigondas, erwarb. Das völlig einsam gelegene Gut auf 550 Metern Höhe mit der Bastide aus dem 18. Jahrhundert war in desolatem Zustand. Mit seiner amerikanischen Frau Nicole, seiner Schwester und seinem Schwager brachte er es erneut zum Leben. Die 30 Hektar Weinberge, vorwiegend Grenache und Syrah, wurden nach biodynamischen Prinzipien, instandgesetzt und durch weiße Sorten ergänzt. Die lehmkalkigen, sehr steinigen Böden, reich an Mineralien und Basalt, und die langen Reifeperioden auf den Höhenlagen verleihen allen unter Chêne Bleu angebotenen Weinen unverkennbaren Terroir-Charakter mit südlicher Konzentration und nördlicher Frische. Jedes kleinste Detail wird von der Familie berücksichtigt, um die natürliche Vielfalt des Guts und den Ausdruck seiner Weine zu fördern.
Auf einen Blick
- Nach biodynamischen Prinzipien
- Höhenlage in den Dentelles de Montmirail
- Steinige, lehmkalkige Böden mit Basalt
- Südliche Konzentration, nördliche Frische
ANDRÉ DOMINÉ
Jedes kleinste Detail wird von der Familie berücksichtigt, um die natürliche Vielfalt des Guts und den Ausdruck seiner Weine zu fördern.
Januar 2022

Sortiment ·
Die Weine von Chene Bleu
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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