Farbe:
Strahlendes, intensives goldgelb.
Nase:
Der 2021er NUMEN Grüner Veltliner duftet kraftvoll nach grünen Äpfeln, Walnuss, Pfeffer und junger Mango. Deutlich sind auch die Eindrücke von wilden Kräutern, wie Baumblüte, Estragon und Salbei. Ein Wein mit klarer Ansage und Tiefe, bereits in der Nase.
Gaumen:
Am Gaumen attackiert er einen angenehm mit einem süß; salzig anmutenden Auftakt, ohne dass hier Restsüße im Spiel ist. Die lebendige Säure lässt den Speichel fließen und, der überaus lange Nachhall zeigt neben der ausgeprägten Mineralität, einen feinen Gerbstoff, der mit seiner Würze den Appetit auf kulinarische Begleitung anregt.
Verkostet im Dezember 2025
Unbedingt belüften und nicht zu kalt als großen Gläsern trinken.
Rote Bete aus dem Salzteig auf Du Puy Linsen mit Arganöl und Rosmarin
Lachscarpaccio auf Koriander Apfel mit grünem Pfeffer, dazu Rösti
Kalbskotelett an grünem Spargel, Weinbergs Pfirsich und Sauce Béarnaise


Johannes Zillinger
Johannes Zillinger, im Weinviertel als Bio‑Pionier mit Wurzeln in der 1984 umgestellten Familienwirtschaft, führt er seit 2012 den biodynamischen Weg konsequent fort. Auf kalkhaltigen Böden kultiviert er über ein Dutzend Rebsorten, darunter Grüner Veltliner, Riesling, Sauvignon Blanc und St.Laurent. Seine Philosophie: minimale Keller‑Intervention, spontane Gärung, Einsatz von Amphoren und Solera‑Techniken sowie keine Schönung oder Filtration – um das Terroir unverfälscht zur Geltung zu bringen. Das Ergebnis sind vibrierende, klare und terroirpräzise Naturweine; von leichten „Velue“ Alltags‑Weinen bis hin zu komplexen Einzellagen‑Cuvées wie der „Reflexion“‑Serie. Eine moderne Interpretation des Weinviertels, die international Anerkennung findet: aus Überzeugung handwerklich, ökologisch und tief verbunden mit der Natur.




















