Farbe
transparentes helles Rubinrot
Nase
Gernot und Heike Heinrichs Blaufränkisch Out of the Dark präsentiert sich im Jahrgang 2023 zunächst reduktiv mit Gesteins- und Rauchnoten sowie ein wenig Cassis. Dann kommen mit Luft zunehmend Anklänge von Roter Johannisbeere und etwas Berberitze, Sauerkirsche, Strünken, zerstoßenem Gestein und ein wenig Hefe. Darüber liegen dezente Noten von Thymian. Dies ist ein Blaufränkisch, dem man schon in der Farbe ansieht, dass er in die Kategorie Vin de soif gehört. Und genauso duftet es auch.
Gaumen
Am Gaumen ist das ein gefährlich süffiger Stoff mit extremem Trinkfluss. Ein Wein zwischen rot und weiß aber nicht rosé. Ganz eigenständig mit leichtem Gerbstoff und feinem, süßem Kern, mit Extrakt und Saft, mit Dynamik und laissez-faire. Der Out of the Darkläuft die Kehle hinab wie das Wasser einer Bergquelle aus dem Alpenvorland an einem Sommertag. Das ist ein Rotwein, der jederzeit und leicht gekühlt auch im Sommer Spaß macht, dessen Betonung auf unkompliziertem Trinkgenuss liegt, der jugendlich wirkt und so auch getrunken werden sollte. Ein Weine, der pure Freude bereiten soll, unkompliziert und charmant. Gleichzeitig aber erzeugt von einem Winzer, der genau weiß, wie das geht.
Verkostet im Januar 2026
Gegrillte Hühnchenspieße mit Koriander und Kreuzkümmel (Geflügel)
Gerösteter Blumenkohl mit Ras-el-Hanout, Tahini-Labneh und Granatäpfeln (vegetarisch)
Doppeltes Kotelett mit Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und Salzbutter (Schwein)

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Heinrich
Was Gernot und Heike in den letzten Jahren aufgebaut haben, ist mehr als bemerkenswert! Er startete mit einen ha eigenem Weinberg und bewirtschaftet heute über 100 ha rund um Gols und am Leithaberg. Alle Weinberge werden biodynamisch bewirtschaftet. Gernot hat schon vor Jahren das Potential der Golser Lagen mit dem legendären Salzberg, aber auch mit dem Pannobile schmeckbar gemacht. Auf den Leithaberg hat er von Gols aus schon immer geschielt. Er hat auch schon früh angefangen Trauben von dort zu kaufen, aber erst 2006 konnte er von seinem Traubenlieferanten die Weinberge erwerben. Im Keller ist alles so eingerichtet, dass Trauben und Weine möglichst schonend verarbeitet werden können. Gärung und Ausbau erfolgen meistens im Holz und immer öfter in Amphoren, auch die Weißen sind oft maischevergoren und kaum geschwefelt und doch von der typischen Heinrich-Präzision und -Reinheit.


































