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Jahrgang
Volumen in ml
2023  /  750 ml

Farbe:

Transparentes, doch kräftiges Rubinrot.

 

Nase:

Der 2023 Rosso di Marco von Marco de Bartoli ist ein Solitär des ansonsten ausschließlich weiß arbeitenden Betriebes. Die frische rote Frucht erinnert an Waldhimbeeren und Brombeeren und hat gleichzeitig herbe Elemente, die an Preiselbeeren und Holunder erinnern. Der Wein ist klar auf Frucht gebaut, etwas dunkle Aromatik nach dunklem Tabak oder warmem Waldboden erdet ihn mit sublimem Bass. Zwingend kühl servieren.

 

Mund:

Der Rosso di Marco hat ein rotes Rennauto auf dem Etikett. Das steht zum einen für de Bartolis lebenslange Leidenschaft für Rennautos als auch für den avisierten Charakter des Weines: schnell reinlaufen soll er als freudvoller Erfrischer. Gewachsen im warmen Westen Siziliens setzt de Bartoli nicht auf Muskeln, sondern auf Finesse, Frucht und Freude am Trinken. Saftig-herbe Frucht, die polierten Gerbstoffe säumen den Zungenrand und lassen ihn auch leicht temperiert bella Figura machen.

Verkostet im Juli 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Sfincione

Arancini mit schwarzem Reis und Sepia

Arancini mit Ragù

 

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Marco de Bartoli

Marco de Bartoli, das sind im Grunde zwei Weingüter: Samperi liegt in der klassischen Marsallaregion im Westen Siziliens und ist die Keimzelle des Unternehmens. Bukkuram (arabisch für „Herr der Weine“) heißt das Weingut auf Pantelleria, der kleinen Vulkaninsel 100 km südwestlich von Sizilien. Marco de Bartoli, in jungen Jahren Rennfahrer, war ein Energiebündel, der mit seinem Mut und seinem Engagement dazu beigetragen hat, dass Weine aus Sizilien heute eine ganz andere Wertschätzung erfahren, als noch vor 20 Jahren. Die Kinder Renato, Sebastiano und Gipi führen heute das Weingut im Sinne ihres Vaters fort. Sein Motto war frei nach Gaudi: „Originalität erreicht man, wenn man zu den Wurzeln zurück geht.“ So widmet sich das Weingut den autochthonen Rebsorten Grillo, Zibibbo, Catarratto, Lucido und Pignatello.

Weitere Weine des Weinguts