Wir sind für Sie werktags von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Telefon: +49 8151 9084-40

Jahrgang
Volumen in ml
2020  /  500 ml

Farbe:

Helles Bernstein mit orangenen Reflexen.

 

Nase:

Die Nase des 2020 Vigna La Miccia Marsala Superiore Oro Riserva von Marco de Bartoli ist auf voller Sendung: Orangenblütenwasser, kandierte Orange, getrocknete Aprikosen, Kaktusfrüchte und Feigen mischen sich mit Nüssen, gerösteten Mandeln, Haselnüssen und prall gefüllter, tropfender Honigwabe.

 

Mund:

Am Gaumen passiert das Wunder: Der Vigna La Miccia peitscht förmlich über den Gaumen, derart straff, salin und gertenschlank zeigt er sich entgegen des ersten Eindrucks der Nase. Auch die Textur ist eher sehnig denn fett, keinerlei viskose Trockenobst-Orgien, stattdessen feine Würze, etwas heller Tabak, alles getragen von der durchgehend vibrierenden Säure, die ihn klar konturiert und aromatisch erdet. Die Süße ist hier eher Best Supporting Actor und Teil des aromatischen Gesamtauftritts, denn dominierender Parameter. Zeitgeisty Marsala mit Blinker links auf der Überholspur.

Verkostet im Juli 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Crostini mit Ziegenkäse und Feigen-Chutney

Eingelegte Makrelen in Saor

Piri Piri Chicken

 

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Marco de Bartoli

Marco de Bartoli, das sind im Grunde zwei Weingüter: Samperi liegt in der klassischen Marsallaregion im Westen Siziliens und ist die Keimzelle des Unternehmens. Bukkuram (arabisch für „Herr der Weine“) heißt das Weingut auf Pantelleria, der kleinen Vulkaninsel 100 km südwestlich von Sizilien. Marco de Bartoli, in jungen Jahren Rennfahrer, war ein Energiebündel, der mit seinem Mut und seinem Engagement dazu beigetragen hat, dass Weine aus Sizilien heute eine ganz andere Wertschätzung erfahren, als noch vor 20 Jahren. Die Kinder Renato, Sebastiano und Gipi führen heute das Weingut im Sinne ihres Vaters fort. Sein Motto war frei nach Gaudi: „Originalität erreicht man, wenn man zu den Wurzeln zurück geht.“ So widmet sich das Weingut den autochthonen Rebsorten Grillo, Zibibbo, Catarratto, Lucido und Pignatello.

Weitere Weine des Weinguts