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Jahrgang
Volumen in ml
2025  /  750 ml

Farbe:

Strohgelb, strahlend und klar.

 

Nase:

Der 2025 Aurora bianco Caselle von Salvo Fotis I Vigneri ist Jahr für Jahr eine Bank: Er verbindet stets die aparte, leicht rezente Frucht der Carricante mit einer gewissen Ruhe und Erdung, die in Noten nach lang gezogenem Tee ihre Balance findet. Kamille wechselt mit Kräutern, dann wieder Zitruszesten, Limette und Orangenblüten sowie salinen Noten nach nassem Stein und der steten Brise vom Mittelmeer.

 

Mund:

Die Ruhe der Nase kondensiert am Gaumen jedoch stets in einem unwiderstehlichen Schluckreiz, der das Glas rasant nachschenken lässt. Die Textur ist cremig mit feinem Schmelz, verharrt aber keinesfalls in gemächlicher Gefälligkeit, sondern wird befeuert von einer äußerst vitalen Säure, die ihn am Gaumen vibrieren lässt wie einen Zitteraal. Die herbe Phenolik lenkt alles in gerade Bahnen, was seinen Fluss nur umso mehr beschleunigt.

Verkostet im Juli 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Panelle im Pannini

Gebratene Sardinen mit Zitrone und Petersilie

Gegrillte Salsiccia mit Fenchel und Zitrone

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

I Vigneri di Salvo Foti

Im Jahre 1435 wurde in Catania im Schatten des Ätna die Gilde der Vigneri gegründet. Diese Vereinigung von Winzern hatte das Ziel, den jungen Generationen die Kenntnisse zu vermitteln, wie man auf dem höchsten Vulkan Europas Reben zieht und Wein macht. Fast sechs Jahrhunderte später hat Salvo Foti die I Vigneri wieder neu gegründet. Die Vigneri beherrschen alle Arbeiten, die in den Weinbergen während des Jahres anfallen, so wie es auf dem Ätna immer schon war: Sie schneiden die Reben, pflügen, reparieren die Trockenmauern, etc. Außer auf die Kraft ihrer Hände können sie nur auf die Hilfe von Maultier Gino zählen. Neben der Beratung der zur Zeit sechs I Vigneri Weingüter produziert Salvo Foti auch seinen eigenen Wein nach den Prinzipien der Vigneri: Bäumchenreben (Alberello), einheimische Rebsorten, Schutz der Umwelt und Respekt für die Menschen.