Farbe
leicht transparentes intensives Rubinrot
Nase
Im Duft wirkt der 2021er »Moulin aux Moines« Vieilles Vignes Monopole elegant und fein mit einer attraktiven Nase von frischen und leicht eingekochten Himbeeren und Walderdbeeren, die begleitet werden von ein wenig Tomatenessenz, Vanille, Unterholz und Laub. Dazu kommen Anklänge von Knallplättchen, weil die Reduktion noch nicht ganz abgebaut ist.
Gaumen
Am Gaumen wirkt der Pinot Noir geradezu geschmeidig und in hohem Maße elegant und nobel. Er gleitet über die Zunge mit einem feinen und doch präsenten Tannin. Auch die Säure zeigt sich zunächst seidig, wird aber schnell lebendig und präsent. Es schmeckt nach roten und ein paar dunklen Beeren, Kirschen und Pilzen in Verbindung mit ein wenig Holz. Auch hier spürt man noch die Reduktion, die dem Ganzen aber eine Gewürzkomponente bietet. Insgesamt wirkt der Wein vielschichtig, seidig und sinnlich.
Verkostet im Juni 2023
- Lamm-Kebab mit Kreuzkümmel, Aprikosen und Mandelkernen(Fleisch)
- Risotto mit Roter Bete(Gemüse & Vegetarisch)
- Wildfasanenbrust auf Fettuccine mit Morchelrahm(Wildgeflügel)


Clos du Moulin aux Moines
Dieses Weingut hat eine lange Geschichte. Bereits im zehnten Jahrhundert bauten hier die Mönche der Abtei von Cluny Wein an. Die Familie Ahmad übernahm es im Jahre 2008 und will an seine lange Tradition mit Hilfe des biodynamischen Weinbaus anknüpfen. Die Weinberge werden manuell bearbeitet. Gepflügt wird hier mit dem Pferd, um den Boden zu schonen und möglichst wenig zu verdichten. Im Weinkeller wird die natürliche Arbeit konsequent fortgesetzt. Die Vinifikation findet in den Kellern aus dem 15. Jahrhundert je nach Appellation in Holzbottichen, Edelstahl- und Betonfässern statt. Die Remontage erfolgt mit und ohne Luftkontakt. Die Weine reifen zwischen 10 und 22 Monaten, wobei neue Barriques immer weniger zum Einsatz kommen. Waren es Anfangs noch je nach Charakter der Weine zwischen einem Fünftel und einem Drittel kommen jetzt nur noch zehn Prozent zum Einsatz.















