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Jahrgang
Volumen in ml
2010  /  750 ml

Farbe:

Brillantes, strahlendes Strohgelb mit kleinteiliger Perlage.

 

Nase:

Der 2010 Les Grands Nots Millésime Brut Nature von Jeannaux-Robin brilliert in der Nase mitkandierte Zitronenschale und dichter zitrischer Frucht, die die Familie der Agrumen durch dekliniert. Hinzu kommen Noten nach gedörrtem Kernobst wie Apfelringe oder Kletzen aka gedörrte Birne und gedörrte Quitten. Etwas gerösteter Toast ist hauchdünn mit Süßrahmbutter bestrichen und mit Meersalz Flakes und gerösteten Haselnusssplittern garniert. Animierend schwereloser Charakter mit hellem Naturell.

 

Mund:

Mit enormem Zug fließt er mit beeindruckender Präzision über den Gaumen: Eine hochfeine, reife Säure spannt den Bogen über die dichte, extraktreiche Frucht, die die Aromen der Nase spiegelt. Trotz seiner Reife und des langen Hefelagers wirkt der Wein gartenschlank und geradlinig, mit vibrierender Energie und einem rasanten, einpeitschendem Tempo. Mit beinahe olympischem Drive erzeugt er eine vibrierende Spannung, die ihn in den salzig geprägten, orchestralen Nachhall begleitet. Hochenergetischer Wein mit Rallye-Streifen.

Verkostet im März 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Rote Bete aus dem Ofen mit Ziegenkäse und gesalzenen Haselnüssen

Steinbutt mit Beurre Noisette und Chircorée

Lammrücken mit jungem Gemüse und Kräuter-Jus

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Jeaunaux-Robin

Cyril Jeaunaux betreibt in der dritten Genera- tion Weinbau und hat 2015 auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt. Ganz im Süden der Côte des Blancs, am Flüsschen Petit Morin, liegt das Örtchen Tallus Les Prix. Hier ist die Champagne wirklich noch länd- lich. Nichts deutet auf Luxus und Jet Set hin. Durch kühle Luft aus den umliegenden Hügeln sind die Weinberge im Tal Spätfrost gefährdet. Dagegen ist der Pinot Meunier am besten gewappnet, der hier dominiert. Ein kleiner Teil der Trauben kommt von der Côte des Bar, wo Cyril noch einen Hektar Weinberge bewirtschaftet. Die Weine werden in gebrauchten Barrique ausgebaut. Der biologi- sche Säureabbau wird wenn möglich vermie- den. Hier entstehen ganz individuelle und ehrliche Champagner, die animierende Säure, Mineralität und Trinkfluss vereinen.