Farbe:
Leicht getrübtes helles Goldgelb.
Nase:
Spannend wie der 2017er Ried Sulz Morillon sich in seiner Reife präsentiert, Austern, Kroepek, Weizen, Hefe und Lindenblüte machen den Auftakt mit Luft gesellen sich Quitte, Holzbirne und Apfelschale hinzu. Fast geheimnisvoll muss man sich an ihn herantasten.
Gaumen:
Cremig und weich und zugleich mit einer gewissen Frische beseelt gleitet er über den Gaumen, den er mit viel Umami für sich einnimmt. Ein absoluter Food Wine, Gerichte mit asiatischen Einflüssen sind hier Trumpf.
Verkostet im Oktober 2026
Nicht zu kalt aus großen Gläsern genießen.
Bao Bun mit geröstetem Sellerie, Hoisin, eingelegte Gurke und Koriander (vegetarisch)
Jakobsmuscheln mit Miso, Yuzu, gerösteter Lauch und Sesam
Perlhuhn, Shiitake, Ingwer und Frühlingszwiebeln, Jasminreis

 Ingo Pertramer_ATST_tement.jpg?1721508563)
Tement
Schon als 16-Jähriger musste Manfred Tement das elterliche Weingut übernehmen, weil sein Vater 1976 überraschend starb. Als Jungspund galt der Steirer bereits in den 80er Jahren als großes Winzertalent. «Nicht stehen bleiben, immer besser werden» war sein Motto. Mit den Jahren wuchs der Betrieb von zwei auf heute rund 80 Hektar, inklusive der 20 Hektar, die 2004 auf slowenischer Seite der Lage Ciringa (Zieregg) erworben wurden. Damit tanzt man heute auf zwei Zieregg-Hochzeiten. Der älteste Sohn Armin ist bereits seit 2005 mit in der Verantwortung, seit einigen Jahren vervollständigt auch der Zweitgeborene Stefan das Tement-Trio. Gemeinsam wurde die Entscheidung getroffen, auf Bio-Weinbau umzustellen. Schon immer ist man mutige Schritte gegangen, und in der feuchten Steiermark ist es schon eine Herausforderung, einen solch großen Betrieb komplett auf Bio umzustellen.

















































