Farbe
mittleres Strohgelb
Nase
Im Duft zeigt sich das Marienburg »Fahrlay» Große Gewächs 2023 in einer Verbindung aus leichter Süße, reduktiv rauchigen Noten sowie und herben Limetten- und Zitruszesten und -saft, sowie ein wenig Tonic Water. Dazu kommen Kräuter wie Minze, etwas Wacholder und Anis, abgerundet mit saftigem Weinbergspfirsich.
Gaumen
Am Gaumen wirkt der Fahrlay recht rund und saftig mit einer zwar eher dezenten Säure, die aber von einer vibrierenden Mineralität und Schieferwürze begleitet wird, so dass der Wein trotzdem frisch und druckvoll, dabei elegant und nobel wirkt. Gleichzeitig gibt es hier Extrakt und Festigkeit, Gewürz- und Kräuternoten und mundwässernde Salzigkeit.
Verkostet im Februar 2026
1. Dorade mit Yuzu- und Trüffel-Sauce (Fisch)
2. Knusprig gebratene Ente mit Miso, Kohl- und Gurkensalat (Geflügel)
3. Gemüse-Tempura mit Yuzu-Trüffel-Vinaigrette (vegetarisch)


Clemens Busch
Direkt gegenüber dem Stammhaus am anderen Moselufer befindet sich der größte Teil der Weinberge der Familie Busch in der Lage Marienburg. Die frühere Unterteilung in Einzellagen fiel in den 1970-iger Jahren der Weingesetzgebung zum Opfer. Um die spezifischen Unterschiede innerhalb der Lage Marienburg hervorzuheben, vinifiziert Clemens Busch die Parzellen getrennt und füllt die Weine unter den ehemaligen Parzellenbezeichnungen, wie etwa Fahrlay oder Falkenlay, ab. So kommen die verschiedenen Schieferböden (blauer, grauer und roter Schiefer) sowie die speziellen Mikroklimata im Wein deutlich zum Ausdruck. Ein Teil der Steillage unter der Marienburg gehört zur GG-Lage Nonnengarten. Hier produziert Clemens aus der Parzelle unter dem Birnbaum ein exklusives Cuvée in Reserve Qualität. Das heißt es, kommt erst nach längerer Fasslagerung auf der Feinhefe auf den Markt. Unser Geheim-Tipp!






























