Farbe:
Getrübtes Goldgelb.
Nase:
Intensive Schieferaromen und eine rauchige Note dringen unmittelbar nach dem Öffnen in die Nase, hefige Noten verbinden sich mit in Gewürzen eingelegten Orangen, Boskopfapfel und grüner Tee. Die sagenhafte Frische dieses gekonnten Naturweines springt einem förmlich aus dem Glas entgegen.
Gaumen:
Ein Wein, den man beißen kann, wunderbare Dichte kombiniert mit anregender Säure und salziger Note lässt ihn zu einem unglaublich animierenden Tropfen werden. Er harmoniert zu einer ganzen Vielzahl von Speisen und fühlt sich besonders wohl mit fruchtigen und scharfen Einflüssen. Der niedrige Alkohol von 11 Vol% steigert die Lust auf ein zweites Glas immens.
Verkostet im April 2026
Dekantieren und nicht zu kalt servieren!
Rote Bete Carpaccio mit Apfel, Walnüssen und Orangendressing (vegan)
Ceviche vom Heilbutt mit Limette, Koriander und Apfelwürfel
Perlhuhn mit leichter Zitronensauce und Estragon Kartoffeln

Schätzel
Kai Schätzel kennen wir schon, als er gerade anfing, das verschlafene Nierstein aufzumischen. Ein Sylvaner aus wurzelechten Stöcken aus dem Rothenberg und dem Hipping. Das war eine Ansage. Aber auch seine Rieslinge haben von Anfang an überzeugt. Immer etwas anders und überraschend, aber nie gewollt. Fast in Rekordzeit wurde er in den VDP aufgenommen und reihte sich problemlos in die Phalanx der großen Namen der Rheinfront ein, zeigt den etablierten Gütern neue Wege auf, wo es mit den Weinen aus dem Roten Hang hingehen kann. Experimentierfreudig, kompromisslos, qualitätsfanatisch. Das hat Kai dorthin gebracht, wo er jetzt ist: „Schätzel ist eine der aufregendsten und interessantesten Neuent-wicklungen in der deutschen Weinkultur“. Was sich fast wie ein Ritterschlag anhört, sind die Worte Stephan Reinhardts im Wine Advocat.
















