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Jahrgang
2021  /  750 ml

Der Weinberghof Fritsch ist einer der Wagramer Leuchtturm-Betriebe. Die Rund 25 Hektar Reben werden ausschließlich nach biodynamischen Richtlinien bearbeitet um den größtmöglichen Ausdruck von Terroir und Herkunft zu gewährleisten. Das Wagram ist die längste Erhebung Österreichs und stark vom Löss geprägt, was sie als Herkunft für erstklassige Grüne Veltliner prädestiniert. Karl Fritsch ist Mitglied der Winzervereinigung Respekt biodyn.

 

Der Grüne Veltliner Ried Steinberg stammt aus gleichnamiger Steillage mit Böden aus Schiefer und Granit. Die Reben stammen von 13 bis 63-jährigen Rebstöcken, die in südöstlicher Ausrichtung auf 240 Höhenmetern stehen. Die Weine werden ausschließlich von Hand gelesen und anschließend spontan im Edelstahl für vier bis acht Monate vergoren. 

 

Farbe:

Strohgelb mit leuchtenden Reflexen und silbern auslaufendem Rand.

 

Nase:

Die Nase 2021 Ried Steinberg Grüner Veltliner vom Weingut Fritsch zeigt sich intensiv wie facettenreich: In der Nase strahlen pausbäckige, reife rote Äpfel, unterlegt von weißem Pfirsich und dem weißen Mesocarp von Zitrusfrüchten wie Zitronen und Orangen. In der Kopfnote knüpft weißer Pfeffer an die zitrischen Noten an und ergänzt um Zeder und Vetiver, alles fest ummantelt von der allgegenwärtigen reifen Frucht.

 

Mund:

Im Antrunk zeigt er sich glockenklar mit straffer Struktur und mittelkräftigem Körper. Saft- und kraftvoll nimmt er selbstbewusst den ganzen Mundraum ein und wird dabei befeuert von der reifen, sanft pulsierenden Säure, die ihm gleich eines Fanfarengeleites am Gaumen erstrahlen lässt. Herb konturiert bekommt die Frucht den rechten Schliff, die zarte Phenolik sorgt für das adäquat strukturelle Framing.

Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

  • Pasta al Limone
    (Gemüse & Vegetarisch)
  • Schwertmuscheln mit Salsa Salmoriglio
    (Meeresfrüchte)
  • Scaloppine al Limone
    (Fleisch)
Author Sebastian Bordthäuser
Kurzvita Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Fritsch

Das Weingut Fritsch befindet sich in Kirchberg rund 60 km westlich von Wien im Weinbaugebiet Wagram. Erst seit 2007 hat der Wagram den Status einer eigenen Anbauregion erhalten. Vorrangig Löss und andere weiche Sedimente bestimmen die über vierzig Meter hohe Geländestufe. Löss, auch das gelbe Pulver genannt, bietet den Trauben exzellente Bedingungen, da er Wärme und Wasser gleichermaßen gut speichern kann und daher ausgleichend auf Sonne und Regen wirkt. Karl Fritsch baut hier die typischen Sorten der Region an und machte sich auch als Rotweinpionier am Wagram einen Namen. Seit 2008 gehört das Weingut dem exklusiven Kreis der Traditionsweingüter Österreichs an.