Farbe:
Helles, leuchtendes Goldgelb mit deutlichen grünen Reflexen.
Nase:
Der 2024er Riesling Jacobus präsentiert sich aufgrund seiner Jugendlichkeit noch etwas verschlossen. Mit ausreichend Sauerstoffkontakt dringen feine fruchtige Aromen von Apfel, Pfirsich und Zitrone, sowie florale Komponenten, die an Holunderblüte und Scharfgarbe erinnern, hervor.
Gaumen:
Am Gaumen wirkt er straff, lebendig und unglaublich präzise, die überaus frische Säure vereint sich mit salzigen, mineralischen Noten. Der Speichel fließt und der Verkoster wird angeregt und inspiriert auch durch den angenehm moderaten Alkohol von 11,5 Vol%. Dieser wunderbare Einstiegswein aus dem Hause Kühn ist wie immer eine Freude und zeugt bereits im Einstiegssegment von der Top Qualität aus dem Hause Kühn.
Verkostet im April 2026
Geröstete Karotten mit Ingwer, Kichererbsen und Tahin-Zitronendressing
Ceviche vom Saibling mit Orangen und Fenchel
Kräuter Hühnchen mit grünem Spargel-Reis

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Peter Jakob Kühn
Das Weingut Peter Jakob Kühn gehört für uns zur unumstrittenen Spitze im Rheingau. Peter Jakob und Sohn Peter Bernhard entwickeln sich mehr und mehr zum Dreamteam. Es gab Zeiten, da schien das Weingut seinen Weg zu suchen und pendelte etwas in der Stilistik. Mittlerweile ist der Weg so klar wie stimmig. Es gibt wenige Weingüter, die in allen Bereichen Spitze sind, sei es die Basis, oder die trockenen Lagenweine, oder die edelsüßen Spitzen. Sie sind getragen von einer Dichte und Eigenständigkeit, aber nie zu fett, immer durchdringend und präsent. Peter Bernhard hat sich seine biodynamischen Sporen bei Olivier Humbrecht und im Burgund verdient. Das spürt man: Die Spitzenrieslinge erinnern manchmal an die besten Weißweine des Burgunds. Der Weg an die Spitze ging auch über die Biodynamie. Das ist mittlerweile eine Herzensangelegenheit der Kühns, und vielen gelten sie als Vorreiter. Unser besonderer Tipp ist das GG aus der Jungfer, von der es immer nur ein Halbstück gibt.







































