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France  •  Elsass
Year
Volume in ml
2014  /  750 ml

Farbe:

Im satten Goldgelb einer Dotterblume zeigt sich der Wein klar und glänzend.

 

Nase:

Angetrieben von gelbfleischiger saftiger Frucht zeigt sich der Wein in prächtiger Aromenfülle. Reife Aprikose und Charentaiser Melone, sowie die ätherische Würze von Blutorangenschale und die antizipierte Süße einer kandierten gedörrten Ananas vereinen sich wohlwollend mit kräutrigen Noten von Wiesensalbei und Fichtensprossen, sowie Löwenzahn und Honigbusch Tee. Ja, selbst das Bienenwachs unter der Verschlusskapsel bekommt sein aromatisches Stück vom Kuchen.

 

Gaumen:

Am Gaumen gibt sich der 2014 Pinot Gris Rotenberg der Domaine Zind-Humbrecht spendabel. Einerseits breitschultrig auftretend und von nennenswerter Opulenz präsentiert er sich zum anderen in sich ausgeglichen, engmaschig und kompakt. Seine Kraft und sein cremiger Fruchtschmelz werden balancierend flankiert von einer zarten Bitterkeit und moderater Säure im Echo seines Ausklangs. Ein vinophiles Anschauungsobjekt des Prinzips von Yin und Yang.

 

Tasted in June 2017

Author Peter Müller
Author info Peter Müller:

Peter H. Müller, Jahrgang 1980 mit geschützter Ursprungsbezeichnung Ulm, fand, nach seiner Sturm & Drang Zeit und einem abgebrochenen Studium der Anglistik, Amerikanistik und Volkskunde, seine Heimat in der Gastronomie. Von 2006 an ließ er sich zunächst den Weg weisen von Jan Bimboes & Klaus Buderath (Landgasthof Adler*, Rammingen). Danach zog es ihn ins Schlosshotel Lerbach zu Nils Henkel** & Thomas Sommer. Sechs Jahre lang, seit 2013 als Chef-Sommelier, genoss er dort den Ansporn Bühnenbildner für Speisen und Getränke zu sein um diese im rechten Licht voneinander profitieren zu lassen. 2014 wurde er dankbar zu „Deutschlands Falstaff Sommelier des Jahres“. Seit Frühling 2015 lebt der vielgereiste Weinliebhaber im Burgenland in Österreich und erfreut die Gäste des Restaurants Taubenkobel in Schützen am Gebirge mit seinen Laudationes für die Weine und Teller.

  • Käsefondue
    (Hartkäse jung)
  • Gebratene Dorade mit Safran-Risoni und Okra Schoten
    (Dorade, Zwiebelgemüse, Fruchtgemüse (Nachtschatten), Blattgemüse)
  • Kalbsfrikassée mit Pfifferlingen, geschmortem Lauch und Kartoffelknödeln
    (Kalb, Pfifferlinge, Zwiebelgemüse)
Author Peter Müller
Author info Peter Müller:

Peter H. Müller, Jahrgang 1980 mit geschützter Ursprungsbezeichnung Ulm, fand, nach seiner Sturm & Drang Zeit und einem abgebrochenen Studium der Anglistik, Amerikanistik und Volkskunde, seine Heimat in der Gastronomie. Von 2006 an ließ er sich zunächst den Weg weisen von Jan Bimboes & Klaus Buderath (Landgasthof Adler*, Rammingen). Danach zog es ihn ins Schlosshotel Lerbach zu Nils Henkel** & Thomas Sommer. Sechs Jahre lang, seit 2013 als Chef-Sommelier, genoss er dort den Ansporn Bühnenbildner für Speisen und Getränke zu sein um diese im rechten Licht voneinander profitieren zu lassen. 2014 wurde er dankbar zu „Deutschlands Falstaff Sommelier des Jahres“. Seit Frühling 2015 lebt der vielgereiste Weinliebhaber im Burgenland in Österreich und erfreut die Gäste des Restaurants Taubenkobel in Schützen am Gebirge mit seinen Laudationes für die Weine und Teller.

Zind-Humbrecht

Die Domaine Zind-Humbrecht ist unter diesem Namen im Jahr 1959 anlässlich der Hochzeit von Léonard Humbrecht mit Geneviève Zind und aus der Vereinigung der beiden Weingüter Humbrecht in Gueberschwihr und Zind in Wintzenheim entstanden. Die Familie Humbrecht hat bereits zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) Wein erzeugt. Die Domaine Zind-Humbrecht, die Anfang der 1960er Jahre noch weniger als fünf Hektar umfasste, wuchs bis Mitte der 1990er Jahre auf vierzig Hektar an. Dazu gehören Parzellen in Grand-Cru-Lagen wie Rangen (Thann) oder Brand (Turckheim). 1989 übernahm Olivier das Weingut. Der erste Master of Wine in der Familie hat das Weingut 1999 auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt und ist außerdem Vorsitzender von Biodyvin. Die Weine werden heute allesamt in großen Fässern mit langem Hefelager erzeugt. Botrytis kommt in den trockenen Weinen nicht vor.

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