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Jahrgang
Volumen in ml
2023  /  750 ml

Farbe:

Sattes Zitronengelb mit goldenen Reflexen und leuchtender Brillanz

 

Nase:

Kraftvoll und intensiv, von reifen gelben und goldgelben Früchten geprägt, ohne jegliche Schwere; Aromen von Aprikosen, saftiger grüner Williams-Birne und einer subtilen balsamisch-etherischen Frische schweben über einer steinig-mineralischen Basis, die an Feuerstein und zarte Schießpulvernoten erinnert. Darunter liegt eine erdige, fast rauchige Tiefe, die die Herkunft des Weins aus kühler, windiger Lage und kalkreichem Terroir unverkennbar macht. Ein komplexes Spiel zwischen Reife, Phenolik und terroirgeprägter Würze, das die Sinne fesselt.

 

Gaumen:

Dicht und kompakt gebaut, mit einer spürbaren Phenolik, die fast an Kautabak erinnert und eine griffige Textur liefert. Trotz der Fülle wirkt der Wein straff und energetisch, die Säure präzise und klar. Er balanciert dabei die reichhaletige, gelbfruchtige Aromatik gekonnt aus. Die Mineralität zeigt sich steinig, salzig und maritim. Dabei wechselt sie zwischen festen, beinahe öligen Phasen und lichten, kühlen Momenten. All dies gestaltet ihn enorm spannend und lebendig. Im langen Nachhall dominieren helle, steinige Noten mit einer eleganten Muschelkalk-Prägung, die den Wein gleichzeitig erdig, zeitlos und modern wirken lässt.

Verkostet im Juli 2025

Author Marian Henß
Kurzvita Marian Henß:

Marian Henß hat viele Jahre in der Sternegastronomie in leitender Funktion und verschiedene Konzepte begleitet. Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten konnte er seinen Erfahrungsschatz breit aufstellen. Unterschiedliche weitere Engagements rund um das Thema runden sein Profil ab. Heute arbeitet er als selbständig als Sommelier sowie in der Beratung von Privat- und Firmenkunden.

Gebratene Jakobsmuscheln auf Pastinakenpüree mit Zitronenbutter und Algenstaub

Kalbskotelett mit Senfkruste, Fenchel und Safranjus

Tarte Tatin von gelben Rüben und Birne mit mildem Blauschimmelkäse

Author Marian Henß
Kurzvita Marian Henß:

Marian Henß hat viele Jahre in der Sternegastronomie in leitender Funktion und verschiedene Konzepte begleitet. Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten konnte er seinen Erfahrungsschatz breit aufstellen. Unterschiedliche weitere Engagements rund um das Thema runden sein Profil ab. Heute arbeitet er als selbständig als Sommelier sowie in der Beratung von Privat- und Firmenkunden.

Zind-Humbrecht

Die Domaine Zind-Humbrecht ist unter diesem Namen im Jahr 1959 anlässlich der Hochzeit von Léonard Humbrecht mit Geneviève Zind und aus der Vereinigung der beiden Weingüter Humbrecht in Gueberschwihr und Zind in Wintzenheim entstanden. Die Familie Humbrecht hat bereits zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) Wein erzeugt. Die Domaine Zind-Humbrecht, die Anfang der 1960er Jahre noch weniger als fünf Hektar umfasste, wuchs bis Mitte der 1990er Jahre auf vierzig Hektar an. Dazu gehören Parzellen in Grand-Cru-Lagen wie Rangen (Thann) oder Brand (Turckheim). 1989 übernahm Olivier das Weingut. Der erste Master of Wine in der Familie hat das Weingut 1999 auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt und ist außerdem Vorsitzender von Biodyvin. Die Weine werden heute allesamt in großen Fässern mit langem Hefelager erzeugt. Botrytis kommt in den trockenen Weinen nicht vor.

Weitere Weine des Weinguts